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	<title>Webevangelisten &#187; Xing</title>
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	<description>Evidenzbasierende Social Media Beratung</description>
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		<title>„Wir nennen es Googliness“ &#8211; Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, &#252;ber Unternehmenskultur und Innovationen bei Google</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 06:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Thomas Pfeiffer, Michael Meister: Google wurde im vergangenen Jahr erneut zum beliebtesten Arbeitgeber gew&#228;hlt .  Hat Dich das  &#252;berrascht?
Stefan Keuchel: Ehrlich gesagt, nein, denn wir haben im vergangenen Jahr weltweit 1,3 Millionen Bewerbungen bekommen. Eingestellt davon wurden unter einem Prozent. Viele Gr&#252;nde f&#252;r diese Beliebtheit sind sehr individuell. Es gibt aber sicher einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thomas Pfeiffer, Michael Meister</em>: Google wurde im vergangenen Jahr erneut zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657620,00.html">beliebtesten Arbeitgeber gew&#228;hlt</a> .  Hat Dich das  &#252;berrascht?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0px"><em>Stefan Keuchel</em>: Ehrlich gesagt, nein, denn wir haben im vergangenen Jahr weltweit 1,3 Millionen Bewerbungen bekommen. Eingestellt davon wurden unter einem Prozent. Viele Gr&#252;nde f&#252;r diese Beliebtheit sind sehr individuell. Es gibt aber sicher einige verbindende Elemente. Google ist zum einen eine spannende Firma, eine Marke, die inzwischen globale Bedeutung erlangt hat. Zum anderen ist Google ein sehr ungew&#246;hnlicher Arbeitgeber, der viele Annehmlichkeiten bietet. Nehmen wir als Beispiel das Thema Essen. Mitarbeiter bei Google werden kostenlos komplett rundum-versorgt – und zwar mit gro&#223;artigem Gourmet-Essen. In unserem Sitz in Mountain View (Kalifornien) gibt es 15 unterschiedliche Cafés f&#252;r jeden</p>
<div id="attachment_1811" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/keuchel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1811" title="Stefan Keuchel" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/keuchel-150x150.jpg" alt="Tr&#228;gt nur selten Anzug: Der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tr&#228;gt nur selten Anzug: Der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, auf Twitter bekannt als @frischkopp.</p></div>
<p>Geschmack. Es gibt Cafés, wo es nur frisches Sushi gibt, wo es eine Auswahl an mexikanischem oder indischem Essen gibt oder wo ich mir eine N&#252;rnberger Rostbratwurst mit Kartoffelp&#252;rree und Sauerkraut bestellen kann. Bei uns arbeiten Menschen unterschiedlichster Nationen und das wird entsprechend ber&#252;cksichtigt. Google vers&#252;&#223;t einem die Arbeit aber auch durch andere Annehmlichkeiten. Was die Bezahlung anbelangt, liegen wir im Schnitt. Rundherum stricken wir aber ein sehr angenehmes Paket. In den USA bieten wir zum Beispiel kostenlose Arztversorgung f&#252;r die Mitarbeiter, einmal im Monat kommt ein Truck – ein riesiger rollender Friseursalon – wo man sich kostenlos die Haare schneiden lassen kann. Um es kurz zu machen: Google ist ein ungew&#246;hnlicher Arbeitgeber, bietet ein tolles Arbeitsumfeld und tolle Produkte, die nicht nur einzelne, sondern Massen von Menschen bewegen.</p>
<p><strong>Die Rahmenbedingungen scheinen zu stimmen, wie steht es aber um die andere Seite der Medaille?</strong></p>
<p>Wir arbeiten hier sehr hart, dass darf man bei all dem nicht vergessen. F&#252;r jedes Quartal werden Pl&#228;ne erstellt, mit Zielen, die man erreichen m&#246;chte. Du wirst daran gemessen, ob Du Deine Ziele erreichst. Insofern: Bei allem Spielerischen und Angenehmen wird sehr genau darauf geachtet, dass die Mitarbeiter performen – dass sie ihre Arbeit machen und dass diese Arbeit auch gut ist.</p>
<p><strong>Wie wird die Arbeitsleistung beurteilt? Wie l&#228;uft das ab?</strong></p>
<p>Einmal im Jahr gibt es eine komplette Bewertung, f&#252;r die man selbst f&#252;nf Leute benennen kann, die ihre Meinung zu deiner Arbeitsleistung abgeben. Dein Manager kann zus&#228;tzlich drei weitere Personen benennen. Das hei&#223;t: Die Bewertung deiner Arbeit setzt sich zusammen aus einem Self Review, einer eigenen Einsch&#228;tzung deiner Arbeitsleistung, der deines Managers und denen deiner Kollegen – ein 360-Grad-Approach. Damit kann dir bei Google nicht passieren, was bei vielen Firmen der Fall ist: Man kommt nicht voran, weil man mit seinem Vorgesetzten nicht klar kommt. Die Bewertung durch deinen Manager hat zwar Gewicht, aber nicht mehr als die deiner Kollegen oder deine eigene. Nebenbei gibt es da noch so Kleinigkeiten. Zum Beispiel k&#246;nnen Kollegen, mit denen Du zusammengearbeitet hast, dich f&#252;r einen Bonus vorschlagen. Das alles macht Leistung und deren Beurteilung sehr transparent.</p>
<p><strong>Bevor man bei Google so richtig loslegen kann, muss aber noch das Bewerbungsverfahren &#252;berstanden werden. Wie hoch ist diese H&#252;rde?</strong></p>
<p>Sehr hoch und wahnsinnig aufw&#228;ndig. Er hat sich aber extrem gewandelt. Ich hatte zum Beispiel 14 Bewerbungsgespr&#228;che. Die haben sich &#252;ber ein Jahr hingezogen. Der Gedanke dahinter ist: Du sollst mit all Deinen zuk&#252;nftigen Schnittstellen geredet haben. Und jeder dieser Leute muss Deiner Einstellung zustimmen. Wenn einer Nein sagt, bist Du drau&#223;en. Insofern: Du wirst hier keine Leute treffen, die protegiert sind. Jeder muss sich selber beweisen. So wird in aller Regel auch verhindert, dass jemand ins Unternehmen kommt, der mit unseren Strukturen eben nicht umgehen kann. Damit standen wir aber oft auch unserem eigenen Wachstum im Weg. Viele Top-Leute haben so ein  langwieriges Bewerbungsverfahren nicht n&#246;tig und springen ab. Mittlerweile hat sich dieser Prozess vereinfacht: maximal drei Monate, maximal acht Gespr&#228;che. Gerade f&#252;r Deutschland ist das aber nach wie vor ungew&#246;hnlich. Andererseits ist aber gerade das eine gro&#223;e Herausforderung an Google: Das Bewerbungsverfahren so zu ver&#228;ndern, dass Du einerseits nach wie vor die Top-Leute bekommst, dabei aber andererseits die Unternehmenskultur erh&#228;ltst.</p>
<p><strong>Wie entstehen bei Google neue Produkte und welche Rolle spielt dabei die von Dir angesprochene Unternehmenskultur?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0">Google-Produkte entstehen in der Regel aus sehr kleinen Teams heraus. An einem Produkt oder Projekt arbeiten in der Regel nicht mehr als f&#252;nf Leute. Die bekommen entsprechend Zeit, um Produkte zu verbessern oder neue zu entwickeln. Google gibt</p>
<div id="attachment_1822" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/google_drinnen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1822" title="google_drinnen" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/google_drinnen-150x150.jpg" alt="Auch in der Inneneinrichtung schl&#228;gt sich Unternehmenskultur nieder: Palmen im B&#252;ro. " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Auch in der Inneneinrichtung schl&#228;gt sich Unternehmenskultur nieder: Palmen im B&#252;ro. </p></div>
<p>einem dabei Freir&#228;ume. Es gibt diese ber&#252;hmten 20-Prozent-Projekte: Einen Tag in der Woche kann man f&#252;r Dinge nutzen, die einen selber interessieren. Das kann, muss aber nichts mit Google zu tun haben. Software-Ingenieure nutzen diesen Freiraum h&#228;ufig, um eigene Ideen weiter zu entwickeln. &#220;ber Wikis und firmeninterne Blogs k&#246;nnen sie sich weltweit mit ihren Kollegen austauschen. Und fr&#252;her oder sp&#228;ter kann man die Idee seinem Manager pr&#228;sentieren. Das funktioniert sehr gut. Aus solchen 20-Prozent-Projekten sind schon &#246;fter Google-Produkte entstanden: Google News zum Beispiel.</p>
<p><strong>Wie geht Google mit den Ergebnissen dieses Freiraums um?</strong></p>
<p>Es h&#228;ngt davon ab, wie sehr das Projekt mit Google zusammenh&#228;ngt. Letztendlich geht es bis zu Marissa Mayer, Vice-President f&#252;r Google-Produkte. Einmal die Woche hat Marissa Open Door und man kann ihr innerhalb von f&#252;nf Minuten, die Idee, an der man arbeitet, vorstellen. Wenn das etwas ist, das &#252;berzeugt und begeistert, dann werden Ressourcen – personell und finanziell – zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
<p><strong>Die 20-Prozent-Regel passt sicherlich nicht ad hoc zu jedem Unternehmen. Wie schafft Google es, die notwendige Kreativit&#228;t und Eigenverantwortung der Googler zu f&#246;rdern?</strong></p>
<p>Es gibt so gewisse Grunds&#228;tze: „You don&#8217;t need to wear a suit to be serious” zum Beispiel. Nat&#252;rlich habe ich einen Anzug und es gibt f&#252;nf Ereignisse im Jahr, wo ich den anziehen muss. Ansonsten sind wir frei, so herumzulaufen, wie wir uns wohlf&#252;hlen. Es spielt auch keine Rolle, ob Du um acht, um neun oder um zehn ins B&#252;ro kommst. Was Du machst ist wichtig. Und die Beurteilung Deiner Leistung erfolgt nach transparenten Kriterien (siehe oben). Zum anderen ist bei uns der Umgang miteinander bei weitem nicht so hierarchisch gepr&#228;gt, wie in vielen anderen Firmen. Wir duzen uns alle. Klar, in einer Internet-Butze duzen sich sowieso alle, aber: Das tr&#228;gt nat&#252;rlich dazu bei, dass die Leute sich wohler f&#252;hlen. Es ist ein fast famili&#228;res Zusammenarbeiten auf Augenh&#246;he. Wirklich jeder Mitarbeiter hat bei Google die M&#246;glichkeit, seine Ideen rein zu bringen. Dabei spielt kein Titel eine Rolle. Ich will nicht sagen, dass das hier der Himmel ist, aber Google erm&#246;glicht wirklich ein freies Arbeiten und schafft damit ein kreatives Klima.</p>
<p><strong>Es gibt die <a href="http://www.google.com/intl/de/corporate/tenthings.html">„10-Things“, 10 Dinge, die f&#252;r Google erwiesen sind</a>. Was macht f&#252;r Dich den Kern dieser Philosophie aus?</strong></p>
<p>Wir legen gro&#223;en Wert auf diese Kultur, aber sie ist schwer zu fassen. Es ist so eine Art Lebensgef&#252;hl, das, was wir Googliness nennen. Wir waren am Anfang ein relativ kleiner Haufen und wuchsen und wuchsen. Wir kamen an die B&#246;rse und es sind immer gr&#246;&#223;ere Erwartungen an uns gestellt worden. Dabei gab es immer die Bef&#252;rchtung, dass diese Googliness verloren geht. Die Gr&#252;nder von Google haben aber immer gro&#223;en Wert darauf gelegt, die gewachsene Unternehmenskultur zu erhalten. Damit kann nicht jeder umgehen.</p>
<p>Und wer es einmal erlebt hat, der wird es sein Leben lang nicht mehr vergessen. Das ist auch sicherlich ein Grund f&#252;r die geringe Fluktuation, Googler sind einfach schwer vermittelbar :-)</p>
<p><strong>Wir danken f&#252;r das Gespr&#228;ch.</strong></p>
<p>Das Gespr&#228;ch f&#252;hrten <a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40">Thomas Pfeiffer</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Meister3">Michael Meister</a>.</p>
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		<title>Open Social Network</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke im Internet, wie Facebook oder Xing sind keine Demokratien. Es sind absolute Monarchien. Der Monarch, wie es vor Jahrhunderten z.B. der Ludwig XIV. vorgemacht hat,vereint Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person. Die Menschen in seinem Staat waren Untertanen, nicht selbstbestimmte B&#252;rger.
Auf zeitgen&#246;ssischen Internetplattformen zeigt sich ein &#228;hnliches Bild, und die Menschen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke im Internet, wie Facebook oder Xing sind keine Demokratien. Es sind absolute Monarchien. Der Monarch, wie es vor Jahrhunderten z.B. der Ludwig XIV. vorgemacht hat,vereint Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person. Die Menschen in seinem Staat waren Untertanen, nicht selbstbestimmte B&#252;rger.<br />
Auf zeitgen&#246;ssischen Internetplattformen zeigt sich ein &#228;hnliches Bild, und die Menschen, die „Netizens“ merken es nicht einmal. Sie kennen es ja nicht anders.</p>
<div id="attachment_1782" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><img class="size-full wp-image-1782" title="network" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/network1.png" alt="Bild von FlickR-User thefangmonster" width="290" height="259" /><p class="wp-caption-text">Bild von FlickR-User thefangmonster</p></div>
<p>Klar, wenn Mark Zuckerberg neue Datenschutzregeln verk&#252;ndet, k&#246;nnen die User zwar Sturm laufen, aber eine letztendliche Entscheidungsbefugnis haben sie nicht. F&#252;r die User ist es schwierig, „mit den F&#252;&#223;en“ abzustimmen: Wer von einem zum anderen Netzwerk wechseln m&#246;chte, gibt sein bisherigen Netzwerk komplett auf. Im neuen Netzwerk muss er sich erst seinen Freundeskreis wieder aufbauen. Auch sein pers&#246;nliches Profil muss er erneut anlegen. Bei Facebook oder Xing ist der Kunde nicht K&#246;nig, er ist Kunde einer privaten Firma. Und es liegt in deren Hand, was mit den Daten der Kunden passiert, k&#252;ndigt ein User seinen Vertrag.</p>
<h2>Es wird Zeit, „soziale Netzwerke“ vom Kopf auf die Beine zu stellen!</h2>
<p>Anstatt  sich auf einer fremden Plattform anzumelden und mit Freunden zu vernetzen, vernetzt man sich direkt mit ihnen, ohne Vermittler. Facebook und Xing bieten letztlich einen Service: „Bei uns kannst Du Dich mit Deinen Freunden verbinden, Dich mit ihnen austauschen, Fotos teilen und neue Leute kennen lernen. Alles schnell und einfach.“ Aber Web 2.0 und Social Media lehren uns auch, dass Mittelsleute immer seltener notwendig sind. Das Web selber wird zur Plattform. Man braucht keinen Vermittler mehr, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Das Web, mit seinen unz&#228;hligen Servern, ist selber der Vermittler: ein echtes Peer-to-Peer-Netzwerk gleichwertiger Netzwerkpartner. Ohne zentrale Instanz.</p>
<h2>Meine Vision: Ein Peer-to-peer Social Network</h2>
<p>Ja, es gibt blogger.com und wordpress.com – Hostinganbieter von pers&#246;nlichen Blogs. Aber es gibt auch wordpress.org – die OpenSource-Software, die jeder und jede auf seinem eigenen Server installieren kann und dort nach eigenem Belieben ver&#228;ndert kann und volle Kontrolle &#252;ber das System beh&#228;lt. Meine Vision ist eine Software, nat&#252;rlich Open Source, f&#252;r die Pflege meines pers&#246;nlichen Netzwerkes, auf Peer-to-Peer-Ebene, ohne zentrale Instanz.</p>
<p>Technisch ist das bereits m&#246;glich: Man installiert sich eine Software auf seinem Server, das kann z.B. auch ein Wordpress-Plugin oder eine Typo3-Extension sein und baut sich damit seinen Freundeskreis auf. Die Daten meiner Kontakte werden nicht zentral gespeichert, sondern auf deren Servern. Via OAuth fragt der Dienst bei meinen Kontakte neue Daten ab, z.B. Statusmeldungen oder neue Fotos. Diese Abfragen passieren &#252;ber AJAX direkt auf dem Client-Rechner, damit der eigene Server nicht unn&#246;tig belastet wird. Die Software bietet also auf der Output-Seite eine via OAuth gesicherte  JSON-Schnittstelle an, die bei Anfragen minimale Daten (ohne Design-Overhead) ausliefert. Damit d&#252;rfte auch Shared Hosting-L&#246;sungen performant f&#252;r einige Hundert Freunde, bzw. deren Anfragen sein.</p>
<h2>Programmierer und Mitdenker gesucht</h2>
<p>Das ganze muss kein &#8220;gro&#223;es Ding&#8221; werden. Wenn ein paar Leute mitmachen, die sich untereinander damit besser austauschen (vernetzen) wollen, wunderbar. Wer Lust hat, dar&#252;ber zu diskutieren und mitzumachen: Ihr wisst, wie Ihr mich erreichen k&#246;nnt. :-)</p>
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		</item>
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		<title>Nationaler IT Gipfel</title>
		<link>http://webevangelisten.de/nationaler-it-gipfel/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommende Woche findet in Stuttgart der 4. Nationale IT Gipfel auf Initiative der Bundesregierung statt. Hier treffen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit Digital Residents (Digital Natives), um gemeinsam den Weg vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen zu diskutieren. U.a. dabei sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&#252;derle sowie Léo Apotheker, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1608" title="merkeitgipfel" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/12/merkeitgipfel1.jpg" alt="merkeitgipfel" width="240" height="175" />Kommende Woche findet in Stuttgart der <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/Veranstaltungen/it-gipfel-2009,did=301818.html">4. Nationale IT Gipfel</a> auf Initiative der Bundesregierung statt. Hier treffen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit <a href="http://www.50hz.de/nehmen-sie-sich-bitte-alle-30-minuten-zeit-fuer-professor-peter-kruse/">Digital Residents</a> (Digital Natives), um gemeinsam <strong>den</strong> <strong>Weg vom Bildungssystem von heute zur lernenden Organisation von morgen</strong> zu diskutieren. U.a. dabei sind <a href="http://bundeskanzlerin.de">Bundeskanzlerin Angela Merkel</a> und Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&#252;derle sowie Léo Apotheker, Vorstandsprecher der <a href="http://www.sap.com/germany/about/company/executives/apotheker/index.epx">SAP AG</a>.</p>
<p>Im Rahmen von <a href="http://www.dnadigital.de/networks/wiki/index.vision">DNAdigital</a> sind auch ich (Thomas Pfeiffer) und <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Meister3">Michael Meister</a> Teil des IT Gipfels.</p>
<p>Hier m&#246;chten wir mit Euch diskutieren und Eure Anregungen f&#252;r den IT Gipfel aufnehmen.</p>
<h2>Welche (An-)Forderungen ergeben sich aus dem technologischen und damit gesellschaftlichen Wandel f&#252;r Politik und Wirtschaft?</h2>
<p>Michael und ich haben uns schon einige Gedanken gemacht:</p>
<p><em>Wie k&#246;nnen sich Unternehmen von der hierarchischen Struktur zu einer Netzwerkorganisation entwickeln? Diese Entwicklung hat viel mit Selbstorganisations-Prozessen zu tun, aber auch mit dem <strong>Machtverlust des mittleren Managements</strong>. Hier gilt es, in einem wertsch&#228;tzenden Prozess R&#228;ume und Orte zur Verarbeitung der Trauer bereitzustellen, aber auch gemeinsame Zukunftsbilder zu entwerfen.</em></p>
<p><em><br />
Diese Entwicklung h&#228;ngt auch mit einer neuen strategischen Ausrichtung zusammen und mit der gemeinsamen Entwicklung einer neuen Kultur, die wie ein „Klebstoff“ die Organisation im Inneren zusammenh&#228;lt. Auf dem Weg zu einer Netzwerkstruktur werden sich <strong>Unternehmensgrenzen aufl&#246;sen</strong>, die Frage nach dem Drinnen oder Drau&#223;en wird nicht mehr so leicht zu beantworten sein. Umso wichtiger wird eine gemeinsame Kultur als Verbindungsglied zwischen den verschiedenen Interaktionspartnern werden.</em></p>
<p><strong>Was denkt Ihr dar&#252;ber? Was sind Eure Visionen von einer digitalen Gesellschaft und Arbeitswelt? </strong></p>
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		<title>Twitterlisten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kurznachrichtendienst Twitter bietet seit kurzem die Funktion &#8220;Listen&#8221; an. Damit kann man andere sortieren &#8211; man muss ihnen nicht einmal folgen -  und, wenn man die Listen &#246;ffentlich macht, auch verschlagworten. (Mehr zum Thema Listenreputation bei Klaus Eck). Wer &#252;brigens nicht auf einer Liste stehen will, kann den Listenf&#252;hrer blocken (auch wenn man ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kurznachrichtendienst Twitter bietet seit kurzem die Funktion &#8220;Listen&#8221; an. Damit kann man andere sortieren &#8211; man muss ihnen nicht einmal folgen -  und, wenn man die Listen &#246;ffentlich macht, auch verschlagworten. (Mehr zum <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/10/twitterreputation-auf-der-twitterliste-stehen.html">Thema Listenreputation</a> bei Klaus Eck). Wer &#252;brigens nicht auf einer Liste stehen will, kann den Listenf&#252;hrer blocken (auch wenn man ihm nicht folgt) und verschwindet somit von der Liste. Eine DM vorher ist sicherlich hilfreich.</p>
<h2>Wozu sind &#246;ffentlichte Listen gut?</h2>
<p>Einige propagieren das <a href="http://davetroy.com/?p=644">Ende der &#8220;Viele-Follower-&#214;konomie&#8221;</a>. Wenn man die Betonung auf &#8220;viele&#8221; legt, kann ich das nur hoffen (Stichwort: #theLongTwail). Ich glaube aber nicht, das die reine Anzahl der Listen, auf denen man steht, eine <a href="http://twitter.com/ChristophBauer/status/5399118611">Aussage &#252;ber die Relevanz</a>, geschweige denn Qualit&#228;t eines Twitterers ist. Das gleiche gilt f&#252;r eine <a href="http://twitter.com/talkabout/status/5399778372">List2Follower-Ratio</a>, wie sie Mirko Lange vorschl&#228;gt.</p>
<p>Wie so h&#228;ufig, m&#246;chte ich das auch belegen: Die meisten Listen haben kaum Follower. Schaut man sich die &#246;ffentlichen Listen von solchen Twitter-Schwergewichten (siehe unten) wie Klaus Eck an, ist die <a href="http://twitter.com/klauseck/medien">Liste Medien</a> mit derzeit zw&#246;lf (!) Followern die Nummer 1.</p>
<p><a href="http://twitter.com/klauseck/lists"><img class="alignnone size-full wp-image-1517" title="klausecklists" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/klausecklists.png" alt="klausecklists" width="500" height="339" /></a></p>
<p>Nat&#252;rlich sagt die reine Anzahl der Follower wenig &#252;ber die Qualit&#228;t des Gefolgten aus. Das gilt auch f&#252;r Listen. Aber nur, wenn jemand viele Follower hat. Hat jemand 0 oder sechs Follower, ist er relevant. Allein, nur f&#252;r eine sehr kleine Gruppe. :-)</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob diese noch sehr neuen &#246;ffentlichen Twitter-Listen in den n&#228;chsten Wochen und Monaten mehr Follower finden.  Tun sie das nicht, sagen sie mehr &#252;ber den Listenf&#252;hrer als &#252;ber den Gelisteten aus.</p>
<h2>Listen als Tagcloud</h2>
<p>Interessanter als die reine Zahl der Listenpl&#228;tze sind deren Namen. Wenn man alle Listennamen, auf denen ein Account aufgef&#252;hrt wird, zunammen nimmt, erh&#228;lt man ein Bild davon, wie der- oder diejeniege in der Twitteria wahrgenommen wird. Gemeinsam mit der Online-Bio kann man sich so ein Bild machen. (Das geht im &#252;brigen auch, indem man die &#8211; sagen wir &#8211; letzten 20 Tweets liest :-)</p>
<p>Robert Basic (<a href="http://twitter.com/RobGreen">@RobGreen</a>) &#252;ber sich selbst: &#8220;<span>ichsprechesoschnell dassichindervergangenheitdenke&#8221;</span></p>
<p><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/robgreen.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1518" title="robgreen" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/robgreen-500x222.png" alt="robgreen" width="500" height="222" /></a></p>
<p>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</p>
<p>Klaus Eck (<a href="http://twitter.com/klauseck">@klauseck</a>) beschreibt sich mit &#8220;<span>Kommunikationsberater und Autor der B&#252;cher Karrierefalle Internet und Corporate Blogs&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/klauseck.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1520" title="klauseck" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/klauseck-500x473.png" alt="klauseck" width="500" height="473" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Der Top-Twitterer Sascha Lobo (<a href="http://twitter.com/saschalobo">@saschalobo</a>) sagt &#252;ber sich selbst: &#8220;</span><span>Autor, Werber, und ein paar ausgedachte Berufe habe ich auch noch.&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/saschalobo.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1521" title="saschalobo" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/saschalobo-500x329.png" alt="saschalobo" width="500" height="329" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Die K&#252;nstlerin Michaela Aichberger (<a href="http://twitter.com/frauenfuss">@frauenfuss</a>) nutzt die Online-Bio so: &#8220;</span><span>Ich male meine Follower &#8211; die Ausstellung am 7.11. in N&#252;rnberg und 12.12. in K&#246;ln, 26.2. in Hamburg&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/frauenfuss.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1522" title="frauenfuss" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/frauenfuss-500x338.png" alt="frauenfuss" width="500" height="338" /></a></span></p>
<p>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</p>
<p><span>Das Online-Portal der WAZ-Mediengruppen <a href="http://twitter.com/derwesten">@derWesten</a> ist: &#8220;</span><span>Die Redaktion von DerWesten twittert live vom Newsdesk und von wichtigen Terminen. Unter http://www.derwesten.de/facebook sind wir auch bei &#8211; genau &#8211; Facebook.&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/derwesten.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1523" title="derwesten" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/derwesten-499x319.png" alt="derwesten" width="499" height="319" /></a></span></p>
<p>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</p>
<p>Und meiner einer, Thomas Pfeiffer (<a href="http://twitter.com/codeispoetry">@codeispoetry</a>) sagt: &#8220;<span>Medienp&#228;dagoge, Macher von twitterthemen.de, twitterumfrage.de, Moderator der Xing Microblogging Gruppe xmbg.de&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/codeispoetryauflisten.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1524" title="codeispoetryauflisten" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/codeispoetryauflisten-499x284.png" alt="codeispoetryauflisten" width="499" height="284" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Stefan Keuchel (<a href="http://twitter.com/frischkopp">@frischkopp</a>) &#252;ber sich selbst: &#8220;</span><span>onliner, proud father, diver, soccer fan, press spokesperson for Google Germany, alternative music lover&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/frischkopp.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1531" title="frischkopp" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/frischkopp-500x308.png" alt="frischkopp" width="500" height="308" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Else Buschheuer (<a href="http://twitter.com/elsebuschheuer">@buschheuer</a>) fragt in ihrer Bio: &#8220;</span><span>wollt ihr den totalen tweet?&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/elsebuschheuer.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1532" title="elsebuschheuer" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/elsebuschheuer-500x226.png" alt="elsebuschheuer" width="500" height="226" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Tim Pritlove (<a href="http://twitter.com/timpritlove">@timpritlove</a>) &#252;ber sich: &#8220;</span><span>Diskordischer Evangelist. Moderator der Podcasts Chaosradio Express, dieGesellschafter, Not Safe For Work und mobileMacs.&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/timpritlove.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1533" title="timpritlove" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/timpritlove-500x285.png" alt="timpritlove" width="500" height="285" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span>Reiner Calmund (<a href="http://twitter.com/calmund">@calmund</a>) sagt &#252;ber sich: &#8220;</span><span>langj&#228;hriger Bundesliga-Manager, Fussball-Experte, Iron Calli, Calli.tv, Autor und Kolumnist&#8230;&#8221;</span></p>
<p><span><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/calmund.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1534" title="calmund" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/calmund-500x272.png" alt="calmund" width="500" height="272" /></a></span></p>
<p><span>(Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<h2><span>Auf den Punkt</span></h2>
<p><span>&#8220;The oldest living digital native&#8221; (Online-Bio) Vesna Gudlin (<a href="http://twitter.com/VfromG">@VfromG</a>) hat es auf den Punkt gebracht:</span></p>
<p><span><a href="http://twitter.com/VfromG/status/5395946662"><img class="alignnone size-full wp-image-1526" title="vfromgzitat" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/11/vfromgzitat.png" alt="vfromgzitat" width="500" height="253" /></a><br />
</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webevangelisten.de/twitterlisten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Wesen des Internets in Ver&#228;nderungsprojekten</title>
		<link>http://webevangelisten.de/vom-wesen-des-internets-in-veranderungsprojekten/</link>
		<comments>http://webevangelisten.de/vom-wesen-des-internets-in-veranderungsprojekten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;etwas andere&#8221; Wirtschaftsmagazin Brand Eins berichtet im Artikel Der Kaffee ist fertig vom Kaffeer&#246;ster Tchibo. Die Firma hat Probleme damit, st&#228;ndig neue Produktideen entwickeln zu m&#252;ssen. Die Kaffeekette offeriert &#8220;jede Woche eine neue Welt&#8221; und bietet vom Spargelkocher bis zur Regenjacke w&#246;chentliche Aktionsware aus dem &#8211; wie es so sch&#246;n heisst &#8211; Non-Food-Bereich an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;etwas andere&#8221; Wirtschaftsmagazin <strong>Brand Eins</strong> berichtet im Artikel <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/was-wirklich-zaehlt/artikel/der-kaffee-ist-fertig.html">Der Kaffee ist fertig</a> vom Kaffeer&#246;ster Tchibo. Die Firma hat Probleme damit, st&#228;ndig neue Produktideen entwickeln zu m&#252;ssen. Die Kaffeekette offeriert &#8220;jede Woche eine neue Welt&#8221; und bietet vom Spargelkocher bis zur Regenjacke w&#246;chentliche Aktionsware aus dem &#8211; wie es so sch&#246;n heisst &#8211; Non-Food-Bereich an. Im Brand Eins-Artikel wird  ein umfassendes Ver&#228;nderungsprojekt beschrieben: <strong>Wie k&#246;nnen sich die Mitarbeiter besser in den Innovationsprozess einbringen?</strong></p>
<p>In einem ersten Schritt wurden alle Mitarbeiter aus den Filialen und der Zentrale in Pr&#228;senzveranstaltungen zusammengerufen. Es wurden erste Anregungen gegeben und das weitere Vorgehen vermittelt. Im Rahmen eines „Fast Networking“ wurde in Mini-Interviews das relevante Wissen der Teilnehmer abgefragt und anschlie&#223;end in Kleingruppen verdichtet, visualisiert und im Plenum pr&#228;sentiert, so steht es in dem Artikel.<br />
<strong>Aber wie bei jedem guten Artikel, werden einige Fragen des Lesers beantwortet, aber mindestens genau so viele bleiben offen&#8230;</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1315" title="newsroom" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/newsroom.jpg" alt="newsroom" width="500" height="203" /><br />
(Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/victoriapeckham/">David Sim</a>)</p>
<p>Spannend wird es, wenn die Mitarbeiter wieder auseinander gehen und geografisch verteilt in unterschiedlichen St&#228;dten zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Was bleibt &#252;brig vom Geist der Zusammenkunft, wie wird die Aufbruchstimmung hin&#252;bergerettet in den Arbeitsalltag?</p>
<h2>Den Diskurs nachhaltig erm&#246;glichen</h2>
<p>Wir wollen, dass der Diskurs auch nach dem Ende des Pr&#228;senz-Workshops weiter geht. Dass Ergebnisse produziert werden, auch im Arbeitsalltag. Dass dadurch direkte Kommunikation und direktes Feedback &#252;ber m&#246;gliche Produktideen m&#246;glich wird.</p>
<p>Im Rahmen der ersten Pr&#228;senzveranstaltung w&#252;rden wir bereits die toolgest&#252;tze Arbeitsweise integrieren. Es geht darum, die M&#246;glichkeiten und Chancen einer Webplattform vorzustellen und in die K&#246;pfe der Mitarbeiter zu bringen.</p>
<p>Diese Web-Plattform kann zun&#228;chst ein Unternehmensblog sein, eine Art Internetzeitung f&#252;r die Mitarbeiter. Eine Redaktion in der Konzernzentrale ver&#246;ffentlicht interessante Artikel, z.B zu neuen Hygienevorschriften, Spannendes aus dem Unternehmensalltag, kurz: zielgruppen-relevante Inhalte.<br />
<strong>So weit, so gut. Und nicht neu.</strong></p>
<p>In einem zweiten Bereich werden regelm&#228;&#223;ig neue Produkte vorgestellt oder neue Produktvorschl&#228;ge gemacht. Diese werden bebildert und anschaulich pr&#228;sentiert. Die Mitarbeiter werden kontinuierlich dazu aufgerufen, die Vorschl&#228;ge zu kommentieren, d.h. dass sie ihre eigenen Ideen einbringen, die durch den Blog provoziert, angetriggert werden. Das ist die Kernkompetenz dieser Plattform.</p>
<h2>Die Auswirkungen auf die Unternehmenskultur sind enorm</h2>
<p>Sie hilft in diesem Fall nicht nur dabei, fortw&#228;hrend neue Ideen zu verdichten. Durch <strong>St&#228;rkung der Diskussionskompetenz</strong> der einzelnen Mitarbeiter bilden sich neue Netzwerke und Verbindungen auch &#252;ber Hierarchie- und Standortgrenzen hinweg. Damit wird eine neue Kommunikationskultur geschaffen, die eine gewisse Eigendynamik entwickelt und damit auch gut als Resonanzk&#246;rper f&#252;r die Stimmung eines Unternehmens herhalten kann. Dies hilft auch bei der Entscheidung, wann es Zeit wird f&#252;r einen erneuten Workshop vor Ort, um entweder der Produktentwicklung einen neuerlichen Schub zu geben oder ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln oder eine Reorganisation voranzutreiben oder Teams zu entwickeln oder Konflikte zu l&#246;sen oder &#8230; oder &#8230;. oder</p>
<h2>Die Autoren</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1317" style="float:left;margin-right:10px" title="lambrecht" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/lambrecht1.jpg" alt="lambrecht" />Bernd Lambrecht (Informatiker und Wirtschaftsingenieur), Br&#252;cken- und Brunnenbauer in komplexen IT-Projekten, Senior im Projektgesch&#228;ft mit ausgepr&#228;gtem Pragmatismus.<br />
Schwerpunkte seiner Beratungst&#228;tigkeit: Gesch&#228;ftsprozessanalyse, Requirements Engineering, Projektmanagement (PRINC2),<a href="https://www.xing.com/profile/Bernd_Lambrecht"> Xing-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1316" style="float:left;margin-right:10px" title="meister" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/meister1.jpg" alt="meister" />Michael Meister, Organisationsentwickler, Komplexit&#228;tsberater und Change-Manager.<br />
Wegbereiter innovativer und nachhaltiger CRM- und Social Media Projekte. <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Meister3">Xing-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1317" style="float:left;margin-right:10px" title="pfeiffer" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/leute/tom.jpg" alt="Pfeiffer" />Thomas Pfeiffer, Medienp&#228;dagoge und Corporate Social Media Berater<br />
Spezialist f&#252;r Web 2.0, Twitter, Facebook und Unternehmenswikis. Intimer Kenner der Web 2.0-Szene. Besch&#228;ftigt sich mit unternehmensexterner Kommunikation im Social Web und damit, wie sich Unternehmen durch den internen Einsatz von Enterprise 2.0-L&#246;sungen ver&#228;ndern.<br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40"> Xing-Profil</a>, <a href="http://twitter.com/codeispoetry">Twitter-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Profitiere von der kollektiven  Intelligenz Deiner Mitarbeiter durch ein Wiki</title>
		<link>http://webevangelisten.de/profitiere-von-der-kollektiven-intelligenz-deiner-mitarbeiter-durch-ein-wiki/</link>
		<comments>http://webevangelisten.de/profitiere-von-der-kollektiven-intelligenz-deiner-mitarbeiter-durch-ein-wiki/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 20:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Teile und profitiere! In der kollektiven Intelligenz der Mitarbeiter liegt das Potenzial jedes Unternehmens. Ein Unternehmens-Wiki hebt diesen Schatz. Ob wertvolles Fachwissen, wichtige Prozessabl&#228;ufe, neue Erkenntnisse oder ent- scheidende Zahlen, Daten, Fakten &#8211; alles steht allen zur Verf&#252;gung, jederzeit und schnell. Die beste Voraussetzung, um den Job noch effizienter und erfolgreicher zu erledigen. Doch wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teile und profitiere! In der kollektiven Intelligenz der Mitarbeiter liegt das Potenzial jedes Unternehmens. Ein Unternehmens-Wiki hebt diesen Schatz. Ob wertvolles Fachwissen, wichtige Prozessabl&#228;ufe, neue Erkenntnisse oder ent- scheidende Zahlen, Daten, Fakten &#8211; alles steht allen zur Verf&#252;gung, jederzeit und schnell. Die beste Voraussetzung, um den Job noch effizienter und erfolgreicher zu erledigen. Doch wie bei allen informellen Netzwerken steht und f&#228;llt der echte Erfolg mit dem Glanz in den Augen der Mitarbeiter. Wer nicht motiviert ist, sein Wissen mit den Kollegen zu teilen, wer keinen Mehrwert darin erkennt oder schlichtweg keinen Spa&#223; am Mitmachen hat, der wird sich dagegen entscheiden. Genau diesen Faktoren l&#228;sst sich aber mit ein wenig didaktischer Raffinesse entgegenwirken.</strong></p>
<h2>Ein Wiki f&#252;r mehr Wissen</h2>
<p>Wikis beruhen auf dem Prinzip, dass alle Anwender Inhalte erstellen und ver&#228;ndern k&#246;nnen und leben ausschlie&#223;lich von der Eigeninitiative der Mitarbeiter. Inhalte in einem Wiki lassen sich unkompliziert miteinander vernetzen, die Bedienung ist selbsterkl&#228;rend und webbasiert. Eine schnelle (Volltext-)Suche macht das Auffinden von Artikeln und Themen zudem kinderleicht. So k&#246;nnen Organisationen ihr Unternehmenswissen in Echtzeit zentral abbilden. Die aktive Teilnahme aller garantiert dabei h&#246;chste Aktualit&#228;t und schafft eine Wissensdatenbank von unvergleichbarer G&#252;te und Qualit&#228;t – denn alle wissen mehr als einer („Wisdom of the crowds“).</p>
<p>Nat&#252;rlich eignet sich ein Wiki nicht f&#252;r jede Art von Unternehmen. Der Einsatz ergibt in erster Linie bei Unternehmen Sinn, die sich vornehmlich mit Wissensarbeit besch&#228;ftigen. Die Unternehmensgr&#246;&#223;e ist hingegen v&#246;llig irrelevant. Stattdessen beg&#252;nstigen vor allem eine m&#246;glichst offene Unternehmenskultur sowie flache Hierarchien den aktiven Einsatz eines Unternehmens-Wikis. Denn jeder Einzelne im Unternehmen – unabh&#228;ngig von Rang oder Namen – ist bei einem Wiki Teil des Ganzen und kann aktiv sein individuelles Wissen einbringen. M&#246;glich wird das allerdings nur, wenn das Teilen von Know-how auch ausdr&#252;cklich erlaubt und gew&#252;nscht ist.</p>
<p>Die Offenheit des Systems erfordert bei jedem Mitarbeiter bzw. Autor ein besonderes Verantwortungsbewusstsein und ein gewisses Ma&#223; an Kritikf&#228;higkeit. Nur so ist garantiert, dass &#196;nderungen und Korrekturen von anderen beim Urheber nicht auf Unverst&#228;ndnis oder sogar Widerstand sto&#223;en. Denn jede &#196;nderung ist durch eine „einge baute“ Versionskontrolle im Wiki nachvollziehbar – und kann problemlos r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden.</p>
<p>Als Tool zur Zusammenarbeit kann das Wiki sogar Abl&#228;ufe und Kommunikationsprozesse dauerhaft verschlanken (statt vieler E-Mails werden beispielsweise Inhalte im Dialog &#252;ber das Wiki organisiert). Dies f&#246;rdert neben dem Teamgeist auch die Kommunikation untereinander. Jeder Mitarbeiter soll &#252;bergreifend Qualifikationen und F&#228;higkeiten entwickeln und wertsch&#246;pfend einsetzen. Ein Wiki sorgt damit auch f&#252;r mehr Transparenz und f&#246;rdert das Verst&#228;ndnis f&#252;reinander &#252;ber verschiedene Abteilungen und Disziplinen hinweg – denn ein Wiki gibt auch Einsicht in die T&#228;tigkeiten von Kollegen in anderen Unternehmensbereichen.</p>
<p>Dennoch: Ein Wiki ist ein Tool, das zun&#228;chst installiert, dann aber vor allem zum Leben erweckt werden muss. Ohne Planung, strukturelle und inhaltliche Konzeption sowie eine passende Einf&#252;hrungsstrategie wird der Einsatz von Social Software im Unternehmen nicht &#252;ber die pure Installation hinaus kommen.</p>
<h2>Die Einf&#252;hrungsstrategie f&#252;r das Erwecken eines Mitmach-Tools</h2>
<p>Bei der Einf&#252;hrung eines Wikis im Unternehmen ist eine durchdachte Einf&#252;hrungsstrategie unabdingbar. Ob- gleich ein Wiki als zentrales Wissensmanagement-System tradierten Arbeitsweisen &#252;berlegen ist, nehmen die Mitarbeiter das neue Werkzeug nicht von alleine an. Denn – das haben alle Social-Software-Anwendungen ge- mein – die aktive Teilnahme ist freiwillig und l&#228;sst sich daher nicht erzwingen. F&#252;r viele Mitarbeiter erscheint es zun&#228;chst leichter, sich nicht zu beteiligen. Die Verantwortlichen m&#252;ssen den Einf&#252;hrungsprozess deshalb aktiv ansto&#223;en und dauerhaft begleiten. Nur so wird es m&#246;glich, die Mitarbeiter zu motivieren und ihr Verhalten nachhaltig zu &#228;ndern.</p>
<p>Zun&#228;chst lohnt sich ein Blick auf die Vorbehalte und &#196;ngste, die einer aktiven Wiki-Nutzung entgegenstehen k&#246;nnen.</p>
<ul style="font-size:1.2em;">
<li><strong> Angst vor &#246;ffentlicher Blamage: </strong>Wer selbst Informationen ins Wiki ein stellt, ver&#246;ffentlicht sie vor einem unternehmensweiten Publikum. Er macht sich angreifbar und riskiert, sich bei (vermeintlich) falschen oder unzureichenden Informationen vor seinen Kollegen zu blamieren. W&#228;h rend er zum Beispiel bei einer E-Mail den Leserkreis pers&#246;nlich ausw&#228;hlt und eingrenzt, stehen Wiki-Texte einem gro&#223;en Publikum zeitlich un begrenzt zur Verf&#252;gung. Die schrift liche Ausdrucksform ist damit not wendigerweise anders als bei her k&#246;mmlicher E-Mail-Kommunikation und muss unter Umst&#228;nden erst gelernt und einge&#252;bt werden.</li>
<li><strong>Fehlende explizite Erlaubnis:</strong> Nicht jeder Mitarbeiter wird den „Bearbei ten“-Button als Aufforderung zum Verbessern eines Artikels im Wiki verstehen. Je nach Unternehmens kultur und pers&#246;nlichem Charakter eines Mitarbeiters muss das Ma nagement das &#196;ndern von Wiki Eintr&#228;gen explizit erlauben und f&#246;r dern. Das Credo sollte daher lauten: &#196;nderungen an bestehenden Texten sind nicht nur m&#246;glich, sondern auch erw&#252;nscht. Gleichzeitig muss die Unternehmensleitung eine Kul tur unterst&#252;tzen, in der &#196;nderun gen an eigenen Texten nicht als pers&#246;nlicher Affront, sondern als Bereicherung einer gemeinsamen Sache aufgefasst werden.</li>
<li><strong>Misstrauen gegen&#252;ber dem Tool: </strong> Gerade bei jungen Unternehmen, die bereits mit verschiedenen Colla boration-Tools experimentiert ha ben, besteht die Gefahr, dass die Belegschaft ein neues Werkzeug zun&#228;chst nur z&#246;gerlich annimmt. Jedes neue Wissensmanagement Tool braucht Zeit, um das Vertrauen der Kollegen zu gewinnen und als langfristige bzw. tragf&#228;hige L&#246;sung akzeptiert zu werden. Denn der (Mehr-)Aufwand, Informationen in ein Wiki zu schreiben, lohnt nur dann, wenn sich die Mitarbeiter si cher sind, dass das Tool nachhaltig im Unternehmen bestehen bleibt und dauerhaft eingesetzt wird.</li>
<li><strong> Festhalten an tradierten Arbeitsprozessen</strong>: Es gibt Kollegen, die sa gen: „Das haben wir schon immer so gemacht, warum sollten wir jetzt etwas daran &#228;ndern? Es hat bisher auch ohne Wiki funktioniert!“ Diese Einstellung h&#228;ngt nicht unbedingt mit dem Alter der Mitarbeiter zu sammen. Auch junge Menschen neigen dazu, an gewohnten und erprobten Verhaltensmustern fest zuhalten. Planen Sie Zeit und wie derkehrende Diskussionen ein, um diesen Vorbehalten nachhaltig zu begegnen.</li>
</ul>
<p>Aus der psychologischen Forschung wei&#223; man, dass Menschen vor allem anhand von Modellen lernen. Sie schau- en sich – bewusst und unbewusst – Verhaltensweisen sowie Einstellungen von anderen ab und ahmen diese nach. F&#252;r die (Markt-)Einf&#252;hrung eines Unter- nehmens-Wikis k&#246;nnen die Entscheider Social Software diese Eigenschaft positiv nutzen. Es empfiehlt sich, so genannte Schl&#252;sselanwender (Key-Users) zu identifizieren und bei ihrer Rolle hinsichtlich einer Wiki-Einf&#252;hrung zu unterst&#252;tzten. Schl&#252;sselnutzer sind Kollegen, die einem Wiki positiv gegen&#252;berstehen und sich auf ein solches Werkzeug entweder freuen oder von Beginn an daf&#252;r zu begeistern sind. Diese Mitarbeiter sind hervorragende Multiplikatoren, die die Vorteile von Wikis ins Unternehmen tragen. Durch ihre Mund-zu-Mund-Propaganda sorgen sie f&#252;r eine nachhaltig positive Sichtweise auf das Unternehmens-Wiki.</p>
<p>Als Anreiz k&#246;nnen diese Benutzer zus&#228;tzliche (Administratoren-)Rechte er- halten, die sie anderen Nutzern gegen- &#252;ber privilegieren. Das entlastet nicht nur den Wiki-Master und nimmt ihm administrative Arbeit ab, sondern sorgt zus&#228;tzlich f&#252;r eine solide Verankerung des neuen Tools innerhalb der Belegschaft.</p>
<h2>Das Wiki mit den Augen der Mitarbeiter sehen</h2>
<p>Transparenz, Prozessoptimierung und einfaches Datenhandling: Ein Unternehmens-Wiki bietet vor allem der Organisation entscheidende Vorteile – aber nicht zwangsl&#228;ufig dem einzelnen Mitarbeiter. Die Belegschaft muss die Chancen von Social Software erst in der Praxis kennen lernen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Kollege ausf&#228;llt und seine Vertretung das l&#228;stige und Zeit raubende Heraussuchen von aktuellen Arbeitsproben durch eine schnelle Suche im Wiki verk&#252;rzen kann. Um ein Wiki erfolgreich in einem Unternehmen einzuf&#252;hren, muss man also stets das Werkzeug mit den Augen der Kollegen sehen: &#8221;</p>
<ul style="font-size:1.2em;">
<li>Bei welchen allt&#228;glichen Problemen hilft das Tool?</li>
<li> Wie beschleunigt es l&#228;stige Routinearbeiten?</li>
<li> Und auf welche Art und Weisemacht es das Tagesgesch&#228;ft einfacher?</li>
</ul>
<p>Eines steht fest: Mit der Installation einer Wiki-Software f&#228;ngt die eigentliche Arbeit erst an. Die Einf&#252;hrung einer solchen Anwendung ist ein fortlaufender Prozess, der eine nachhaltige Verhal tens&#228;nderung der Mitarbeiter erfordert. Dies braucht Zeit und erfordert ein planvolles Vorgehen.</p>
<h2>Die Autoren</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1316" style="float:left;margin-right:10px" title="miller" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/miller.jpg" alt="miller" />Frank S. Miller ist seit &#252;ber 15 Jahren ein „digital citizen“ und<br />
fasziniert am Dialog durch Interaktion. Er ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer bei <a href="http://www.straight.de">straight</a><span style="color:#900">.</span> &#8211; Agentur f&#252;r Markendynamik und verantwortet den kompletten Online-Bereich. <a href="https://www.xing.com/profile/FrankS_Miller">Xing-Profil</a>, <a href="http://twitter.com/silvertribe">Twitter-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1317" style="float:left;margin-right:10px" title="pfeiffer" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/leute/tom.jpg" alt="Pfeiffer" />Thomas Pfeiffer, Medienp&#228;dagoge und Corporate Social Media Berater<br />
Spezialist f&#252;r Web 2.0, Twitter, Facebook und Unternehmenswikis<br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40"> Xing-Profil</a>, <a href="http://twitter.com/codeispoetry">Twitter-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<h2>Ver&#246;ffentlichung</h2>
<p><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/Wie_man_ein_wiki_zum_Leben_erweckt.pdf"><img style="border:0;float:left" src="/wp-content/themes/pdf.png" alt="" /></a>Dieser Artikel erschien in der Fachzeitschrift <a href="http://www.wissensmanagement.net/">Wissensmanagement &#8211; Das Magazin f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte</a>, Sie k&#246;nnen ihn hier <a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/Wie_man_ein_wiki_zum_Leben_erweckt.pdf">als pdf (66kb) herunterladen</a>.</p>
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		<title>Sie malt ihre Follower</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 15:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich f&#252;hle mich als Poet, und Code ist die Art, wie ich mich ausdr&#252;cke. :-) Deshalb hei&#223;e ich auf Twitter auch @codeispoetry. Und zudem bin ich Web Evangelist. Das meine ich in der urspr&#252;nglichen Bedeutung von Evangelium als die frohe Botschaft.
Das hat Michaela von Aichberger dazu inspiriert, meine Social-Web-Pr&#228;senz mit ihren Mitteln der Poesie zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitpic.com/photos/Frauenfuss"><img class="alignleft size-full wp-image-1264" title="immf" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/immf.jpg" alt="immf" width="500" height="391" /></a><em>Ich f&#252;hle mich als Poet, und Code ist die Art, wie ich mich ausdr&#252;cke. :-) Deshalb hei&#223;e ich auf Twitter auch <a href="http://twitter.com/codeispoetry">@codeispoetry</a>. Und zudem bin ich Web Evangelist. Das meine ich in der urspr&#252;nglichen Bedeutung von Evangelium als die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Technology_Evangelist">frohe Botschaft</a>.</em></p>
<p>Das hat <a href="https://www.xing.com/profile/Michaela_vonAichberger">Michaela von Aichberger</a> dazu inspiriert, meine Social-Web-Pr&#228;senz mit ihren Mitteln der Poesie zu interpretieren: Mit Stift und Notizb&#252;chlein.Vielen Dank daf&#252;r!</p>
<p>Michaela heisst im wahren Leben eigentlich <a href="http://twitter.com/frauenfuss">@frauenfuss</a> und malt ihre Follwer. Unter den Bildern sind wahre Perlen wie z.B. das Bild f&#252;r <a href="http://twitpic.com/amqj9">@stijlroyal</a> oder f&#252;r f&#252;r <a href="http://twitpic.com/a4jn2">@kinozeit</a>.</p>
<p>Ihre Galerie heisst <a href="http://twitpic.com/photos/Frauenfuss">TwitPic</a> und Ihre Website ist Programm: <a href="http://ich-male-meine-follower.de/">Ich-male-meine-Follower.de</a>.</p>
<p>Und hier geht&#8217;s zu ihrer Galerie und vielen, vielen anderen Interpretationen von Twitter-Accounts:<strong><a href="http://twitpic.com/photos/Frauenfuss"> http://twitpic.com/photos/Frauenfuss</a></strong></p>
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		<title>Kreativwettbewerb</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<table>
	<td>
		<a href="http://wirnennenesarbeit.de/">
			<img src="https://www.xing.com/img/custom/grp/34023/wirnennenesarbeit.png" border="0"/>
		</a>
	</td><td>
		<em>"Twitter ist die neueste Klowand des web2.0 - eine Ansammlung von Belanglosigkeiten beziehungsgeschädigter Autisten. #xmbg"</em>
		<br/><br/>oder <em>"Twitter ist eine gute Möglichkeit, auch großen Unternehmen ein Gesicht zu geben #xmbg"</em>
		<br/><br/>oder <em>auch "Twitter ist mein ganz persönliches Tor zur Welt #xmbg".</em>
	</td>
</table>
<strong>Was ist für Sie Twitter?</strong><br/>
Machen Sie mit bei unserem Kreativwettbewerb "Twitter ist ... #xmbg".
<p>
	Aus allen bis Freitag mit #xmbg getaggten Tweets wählen <a href="http://twitter.com/saschalobo">Sascha Lobo</a>, <a href="http://twitter.com/pickiHH">Tina Pickhardt</a> und <a href="http://twitter.com/csommer">Claudia Sommer</a> ihren persönlichen Favoriten aus.
</p>
<h2><a href="/kreativ-gewinner">&raquo; Zur Siegerehrung</a></h2>
<p>
	Zu gewinnen gibt es <strong>10 mal </strong> je eine gebundene Ausgabe im Gesamtwert von 180 &euro; des  Buches von Sascha Lobo und Holm Friebe<br/>
	<strong>"Wir nennen es Arbeit: Die digitale Bohème oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung"</strong><br/>
	<em>Die digitale Bohème verwirklicht mit neuen Technologien den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Laptops und Weblogs sind ihre Werkzeuge, eBay, MySpace, Blogs und Twitter ihre Plattformen. Ihre Produktionsweisen verändern den Charakter des Internets, der Arbeitswelt und längst auch der Gesellschaft. Holm Friebe und Sascha Lobo porträtieren einen zeitgemäßen Lebensstil und erklären die wirtschaftlichen, technischen und und vor allem sozialen Hintergründe. Ihre spannende Analyse inspiriert dazu, so zu arbeiten, wie man leben möchte.</em><br/>
Die Bücher werden uns freundlicherweise vom Autor Sascha Lobo (<a href="http://saschalobo.com">saschalobo.com</a>) zur Verfügung gestellt. #Danke!
</p>
<p>
	Um teilzunehmen, hashtaggen Sie ihren Tweet "Twitter ist ..." mit #xmbg.
	Teilnahmeschluss ist der kommende Freitag, 31. Juli. Los geht's sofort.
</p>
<a href="http://twitter.com/home?status=Twitter+ist+...+http%3A%2F%2Fxmbg.de%2Fkreativ+%23xmbg"><img src="https://www.xing.com/img/custom/grp/34023/jetztgewinnen.png" border="0" alt="" /></a>
<br/><br/>
<h1>Hier die Liste der bisherigen Beiträge</h1>
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