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	<title>Webevangelisten &#187; Enterprise 2.0</title>
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	<description>Evidenzbasierende Social Media Beratung</description>
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		<title>„Wir nennen es Googliness“ &#8211; Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, &#252;ber Unternehmenskultur und Innovationen bei Google</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 06:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Thomas Pfeiffer, Michael Meister: Google wurde im vergangenen Jahr erneut zum beliebtesten Arbeitgeber gew&#228;hlt .  Hat Dich das  &#252;berrascht?
Stefan Keuchel: Ehrlich gesagt, nein, denn wir haben im vergangenen Jahr weltweit 1,3 Millionen Bewerbungen bekommen. Eingestellt davon wurden unter einem Prozent. Viele Gr&#252;nde f&#252;r diese Beliebtheit sind sehr individuell. Es gibt aber sicher einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thomas Pfeiffer, Michael Meister</em>: Google wurde im vergangenen Jahr erneut zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657620,00.html">beliebtesten Arbeitgeber gew&#228;hlt</a> .  Hat Dich das  &#252;berrascht?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0px"><em>Stefan Keuchel</em>: Ehrlich gesagt, nein, denn wir haben im vergangenen Jahr weltweit 1,3 Millionen Bewerbungen bekommen. Eingestellt davon wurden unter einem Prozent. Viele Gr&#252;nde f&#252;r diese Beliebtheit sind sehr individuell. Es gibt aber sicher einige verbindende Elemente. Google ist zum einen eine spannende Firma, eine Marke, die inzwischen globale Bedeutung erlangt hat. Zum anderen ist Google ein sehr ungew&#246;hnlicher Arbeitgeber, der viele Annehmlichkeiten bietet. Nehmen wir als Beispiel das Thema Essen. Mitarbeiter bei Google werden kostenlos komplett rundum-versorgt – und zwar mit gro&#223;artigem Gourmet-Essen. In unserem Sitz in Mountain View (Kalifornien) gibt es 15 unterschiedliche Cafés f&#252;r jeden</p>
<div id="attachment_1811" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/keuchel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1811" title="Stefan Keuchel" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/keuchel-150x150.jpg" alt="Tr&#228;gt nur selten Anzug: Der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tr&#228;gt nur selten Anzug: Der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, auf Twitter bekannt als @frischkopp.</p></div>
<p>Geschmack. Es gibt Cafés, wo es nur frisches Sushi gibt, wo es eine Auswahl an mexikanischem oder indischem Essen gibt oder wo ich mir eine N&#252;rnberger Rostbratwurst mit Kartoffelp&#252;rree und Sauerkraut bestellen kann. Bei uns arbeiten Menschen unterschiedlichster Nationen und das wird entsprechend ber&#252;cksichtigt. Google vers&#252;&#223;t einem die Arbeit aber auch durch andere Annehmlichkeiten. Was die Bezahlung anbelangt, liegen wir im Schnitt. Rundherum stricken wir aber ein sehr angenehmes Paket. In den USA bieten wir zum Beispiel kostenlose Arztversorgung f&#252;r die Mitarbeiter, einmal im Monat kommt ein Truck – ein riesiger rollender Friseursalon – wo man sich kostenlos die Haare schneiden lassen kann. Um es kurz zu machen: Google ist ein ungew&#246;hnlicher Arbeitgeber, bietet ein tolles Arbeitsumfeld und tolle Produkte, die nicht nur einzelne, sondern Massen von Menschen bewegen.</p>
<p><strong>Die Rahmenbedingungen scheinen zu stimmen, wie steht es aber um die andere Seite der Medaille?</strong></p>
<p>Wir arbeiten hier sehr hart, dass darf man bei all dem nicht vergessen. F&#252;r jedes Quartal werden Pl&#228;ne erstellt, mit Zielen, die man erreichen m&#246;chte. Du wirst daran gemessen, ob Du Deine Ziele erreichst. Insofern: Bei allem Spielerischen und Angenehmen wird sehr genau darauf geachtet, dass die Mitarbeiter performen – dass sie ihre Arbeit machen und dass diese Arbeit auch gut ist.</p>
<p><strong>Wie wird die Arbeitsleistung beurteilt? Wie l&#228;uft das ab?</strong></p>
<p>Einmal im Jahr gibt es eine komplette Bewertung, f&#252;r die man selbst f&#252;nf Leute benennen kann, die ihre Meinung zu deiner Arbeitsleistung abgeben. Dein Manager kann zus&#228;tzlich drei weitere Personen benennen. Das hei&#223;t: Die Bewertung deiner Arbeit setzt sich zusammen aus einem Self Review, einer eigenen Einsch&#228;tzung deiner Arbeitsleistung, der deines Managers und denen deiner Kollegen – ein 360-Grad-Approach. Damit kann dir bei Google nicht passieren, was bei vielen Firmen der Fall ist: Man kommt nicht voran, weil man mit seinem Vorgesetzten nicht klar kommt. Die Bewertung durch deinen Manager hat zwar Gewicht, aber nicht mehr als die deiner Kollegen oder deine eigene. Nebenbei gibt es da noch so Kleinigkeiten. Zum Beispiel k&#246;nnen Kollegen, mit denen Du zusammengearbeitet hast, dich f&#252;r einen Bonus vorschlagen. Das alles macht Leistung und deren Beurteilung sehr transparent.</p>
<p><strong>Bevor man bei Google so richtig loslegen kann, muss aber noch das Bewerbungsverfahren &#252;berstanden werden. Wie hoch ist diese H&#252;rde?</strong></p>
<p>Sehr hoch und wahnsinnig aufw&#228;ndig. Er hat sich aber extrem gewandelt. Ich hatte zum Beispiel 14 Bewerbungsgespr&#228;che. Die haben sich &#252;ber ein Jahr hingezogen. Der Gedanke dahinter ist: Du sollst mit all Deinen zuk&#252;nftigen Schnittstellen geredet haben. Und jeder dieser Leute muss Deiner Einstellung zustimmen. Wenn einer Nein sagt, bist Du drau&#223;en. Insofern: Du wirst hier keine Leute treffen, die protegiert sind. Jeder muss sich selber beweisen. So wird in aller Regel auch verhindert, dass jemand ins Unternehmen kommt, der mit unseren Strukturen eben nicht umgehen kann. Damit standen wir aber oft auch unserem eigenen Wachstum im Weg. Viele Top-Leute haben so ein  langwieriges Bewerbungsverfahren nicht n&#246;tig und springen ab. Mittlerweile hat sich dieser Prozess vereinfacht: maximal drei Monate, maximal acht Gespr&#228;che. Gerade f&#252;r Deutschland ist das aber nach wie vor ungew&#246;hnlich. Andererseits ist aber gerade das eine gro&#223;e Herausforderung an Google: Das Bewerbungsverfahren so zu ver&#228;ndern, dass Du einerseits nach wie vor die Top-Leute bekommst, dabei aber andererseits die Unternehmenskultur erh&#228;ltst.</p>
<p><strong>Wie entstehen bei Google neue Produkte und welche Rolle spielt dabei die von Dir angesprochene Unternehmenskultur?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0">Google-Produkte entstehen in der Regel aus sehr kleinen Teams heraus. An einem Produkt oder Projekt arbeiten in der Regel nicht mehr als f&#252;nf Leute. Die bekommen entsprechend Zeit, um Produkte zu verbessern oder neue zu entwickeln. Google gibt</p>
<div id="attachment_1822" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/google_drinnen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1822" title="google_drinnen" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/google_drinnen-150x150.jpg" alt="Auch in der Inneneinrichtung schl&#228;gt sich Unternehmenskultur nieder: Palmen im B&#252;ro. " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Auch in der Inneneinrichtung schl&#228;gt sich Unternehmenskultur nieder: Palmen im B&#252;ro. </p></div>
<p>einem dabei Freir&#228;ume. Es gibt diese ber&#252;hmten 20-Prozent-Projekte: Einen Tag in der Woche kann man f&#252;r Dinge nutzen, die einen selber interessieren. Das kann, muss aber nichts mit Google zu tun haben. Software-Ingenieure nutzen diesen Freiraum h&#228;ufig, um eigene Ideen weiter zu entwickeln. &#220;ber Wikis und firmeninterne Blogs k&#246;nnen sie sich weltweit mit ihren Kollegen austauschen. Und fr&#252;her oder sp&#228;ter kann man die Idee seinem Manager pr&#228;sentieren. Das funktioniert sehr gut. Aus solchen 20-Prozent-Projekten sind schon &#246;fter Google-Produkte entstanden: Google News zum Beispiel.</p>
<p><strong>Wie geht Google mit den Ergebnissen dieses Freiraums um?</strong></p>
<p>Es h&#228;ngt davon ab, wie sehr das Projekt mit Google zusammenh&#228;ngt. Letztendlich geht es bis zu Marissa Mayer, Vice-President f&#252;r Google-Produkte. Einmal die Woche hat Marissa Open Door und man kann ihr innerhalb von f&#252;nf Minuten, die Idee, an der man arbeitet, vorstellen. Wenn das etwas ist, das &#252;berzeugt und begeistert, dann werden Ressourcen – personell und finanziell – zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
<p><strong>Die 20-Prozent-Regel passt sicherlich nicht ad hoc zu jedem Unternehmen. Wie schafft Google es, die notwendige Kreativit&#228;t und Eigenverantwortung der Googler zu f&#246;rdern?</strong></p>
<p>Es gibt so gewisse Grunds&#228;tze: „You don&#8217;t need to wear a suit to be serious” zum Beispiel. Nat&#252;rlich habe ich einen Anzug und es gibt f&#252;nf Ereignisse im Jahr, wo ich den anziehen muss. Ansonsten sind wir frei, so herumzulaufen, wie wir uns wohlf&#252;hlen. Es spielt auch keine Rolle, ob Du um acht, um neun oder um zehn ins B&#252;ro kommst. Was Du machst ist wichtig. Und die Beurteilung Deiner Leistung erfolgt nach transparenten Kriterien (siehe oben). Zum anderen ist bei uns der Umgang miteinander bei weitem nicht so hierarchisch gepr&#228;gt, wie in vielen anderen Firmen. Wir duzen uns alle. Klar, in einer Internet-Butze duzen sich sowieso alle, aber: Das tr&#228;gt nat&#252;rlich dazu bei, dass die Leute sich wohler f&#252;hlen. Es ist ein fast famili&#228;res Zusammenarbeiten auf Augenh&#246;he. Wirklich jeder Mitarbeiter hat bei Google die M&#246;glichkeit, seine Ideen rein zu bringen. Dabei spielt kein Titel eine Rolle. Ich will nicht sagen, dass das hier der Himmel ist, aber Google erm&#246;glicht wirklich ein freies Arbeiten und schafft damit ein kreatives Klima.</p>
<p><strong>Es gibt die <a href="http://www.google.com/intl/de/corporate/tenthings.html">„10-Things“, 10 Dinge, die f&#252;r Google erwiesen sind</a>. Was macht f&#252;r Dich den Kern dieser Philosophie aus?</strong></p>
<p>Wir legen gro&#223;en Wert auf diese Kultur, aber sie ist schwer zu fassen. Es ist so eine Art Lebensgef&#252;hl, das, was wir Googliness nennen. Wir waren am Anfang ein relativ kleiner Haufen und wuchsen und wuchsen. Wir kamen an die B&#246;rse und es sind immer gr&#246;&#223;ere Erwartungen an uns gestellt worden. Dabei gab es immer die Bef&#252;rchtung, dass diese Googliness verloren geht. Die Gr&#252;nder von Google haben aber immer gro&#223;en Wert darauf gelegt, die gewachsene Unternehmenskultur zu erhalten. Damit kann nicht jeder umgehen.</p>
<p>Und wer es einmal erlebt hat, der wird es sein Leben lang nicht mehr vergessen. Das ist auch sicherlich ein Grund f&#252;r die geringe Fluktuation, Googler sind einfach schwer vermittelbar :-)</p>
<p><strong>Wir danken f&#252;r das Gespr&#228;ch.</strong></p>
<p>Das Gespr&#228;ch f&#252;hrten <a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40">Thomas Pfeiffer</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Meister3">Michael Meister</a>.</p>
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		<title>Twitter f&#252;r Verlage</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien in der November-Ausgabe Direkt Marketing.
San Francisco, Anfang Juni 2009. Das Telefon klingelt in einer kleinen Firma. In der Leitung ein Mitarbeiter des Wei&#223;en Hauses in Washington. Er bittet darum, dringende Wartungsarbeiten an der firmeneigenen Website tags&#252;ber und nicht &#8211; wie geplant &#8211; nachts, auszuf&#252;hren; auch wenn tags&#252;ber mehr Amerikaner davon betroffen seien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel erschien in der November-Ausgabe <a href="http://www.im-marketing-forum.de">Direkt Marketing</a>.</strong></p>
<p>San Francisco, Anfang Juni 2009. Das Telefon klingelt in einer kleinen Firma. In der Leitung ein Mitarbeiter des Wei&#223;en Hauses in Washington. Er bittet darum, dringende Wartungsarbeiten an der firmeneigenen Website tags&#252;ber und nicht &#8211; wie geplant &#8211; nachts, auszuf&#252;hren; auch wenn tags&#252;ber mehr Amerikaner davon betroffen seien als zu nachtschlafender Zeit. Wichtiger sei der Dienst f&#252;r die Menschen am anderen Ende der Welt, in Iran, wo Tag ist, wenn Amerika schl&#228;ft. Und Twitter leiste dort wertvolle Dienste f&#252;r die Kommunikation innerhalb und au&#223;erhalb der Protestbewegung.</p>
<p><a href="http://www.halomomo.com/2009/05/helvetwitca-vector-typographic-twitter.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1721" title="By Halomomo" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2010/01/twittervogel.png" alt="twittervogel" width="200" height="211" /></a>So wichtig ist Twitter.com mittlerweile geworden, dass das Wei&#223;e Haus unter Barack Obama Einfluss auf den Dienst nimmt. Auch hierzulande nimmt der Microblogging-Dienst eine immer wichtigere Stellung im Medienmix ein. Politiker twittern ebenso wie Prominente und namhafte Firmen: der Gr&#252;nen-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer <a href="http://twitter.com/volker_beck">Volker Beck</a> ist dabei ebenso wie der langj&#228;hrige Bundesligamanager <a href="http://twitter.com/calmund">Reiner Calmund</a> und der Mobilfunkanbieter <a href="http://twitter.com/vodafone_de">Vodafone</a>. Sie berichten von Ihrer Arbeit, beantworten die Fragen ihrer Follower (=Abonnenten) und bringen sich so in &#246;ffentliche Diskussionen ein.</p>
<p>Und t&#228;glich werden es bis zu 1.500 Menschen mehr, die sich bei Twitter allein in Deutschland anmelden. Jedes Quartal verdoppeln sich die Nutzerzahlen, 220.000 Twitter-Accounts sind bereits registriert, zehn Mal so viele besuchen die Website Twitter.com monatlich – Tendenz stark steigend.(<strong>Update:</strong> Das bis zu 30% Monatswachstum des Sommers 2009 ist zurzeit auf 5% pro Monat gesunken.)</p>
<p>Nat&#252;rlich wird auf Twitter viel scheinbar Belangloses erz&#228;hlt, z.B. wo man gerade ist („<em>IFA in Berlin &#8211; Spannend die Audioinstallationen in der U-Bahn“) oder was man zu Mittag isst („Allerfeinstes Strau&#223;enfilet. Der Hammer! Bei Mama schmeckt&#8217;s halt immer noch am besten!</em>“). Daneben gibt es aber auch viele wertvolle Informationsperlen zu entdecken, wie z.B. „<em>Sch&#246;ner Beitrag zur Bedeutung von Kultur &amp; Technik im Wissensmanagement: &#8216;Wissen 2.0 in der Firma&#8217; http://bit.ly/cotqI</em>&#8221;  oder „<em>Neuer Artikel: Aufgabenplaner Online, nicht ganz vollst&#228;ndige Liste http://tr.im/uxBj</em>“. Sogar f&#252;r Mini-Kunst ist Platz: „Dieser Satz kein Verb“ oder „M&#252;de schaue ich durch die Gitterst&#228;be meines Gedankengef&#228;ngnisses“.  Die Themen auf Twitter reichen von Sport, Unterhaltung, Computer und Internet bis hin zu Politik und Feuilleton. Der Dienst <a href="http://twitterthemen.de">Twitterthemen</a> listet tagesaktuell die Top-Themen der deutschsprachigen Twittersph&#228;re auf. Bundesligaspiele werden &#246;ffentlich kommentiert, Wahlen analysiert und neue Software wird bewertet.</p>
<p>Wichtig f&#252;r das Verst&#228;ndnis von Twitter ist, dass sich jeder seinen eigenen Nachrichten-Mix zusammenstellt. Niemand liest alle Nachrichten aus der &#214;ffentlichen Zeitleiste, in der tats&#228;chlich viel Belangloses steht, sondern jeder entscheidet sich selektiv f&#252;r die Nachrichten bestimmter Nutzer, die ihn pers&#246;nlich interessieren. Nutzer mit belanglosen oder gar stupiden Kurznachrichten werden kaum verfolgt und daher nicht gelesen. Die Toptwitterer erreichen derzeit in Deutschland knapp 20.000 Follower, auch das mit steigender Tendenz.</p>
<p>Gem&#228;&#223; der <a href="http://twitterumfrage.de">Twitterumfrage</a> vom M&#228;rz 2009 haben auf Twitter drei von vier Nutzern einen h&#246;heren Bildungsabschluss, im Schnitt sind sie 32 Jahre jung und jeder zweite arbeitet nach eigener Aussage im Bereich Medien und Marketing. Das sind potentielle Leser (zumindest des Online-Auftritts) und auch Weiter-Verbreiter, die einen gelungenen (aber auch einen misslungenen) Artikel weiter empfehlen und so zus&#228;tzliche Klicks auf ein Online-Angebot generieren, f&#252;r die mein bei Google AdSense unter Umst&#228;nden viel Geld bezahlen m&#252;sste.<br />
Wie schaffen es Verlage, sich in die &#246;ffentliche Diskussion auf Twitter einzubringen und so auf sich und den eigenen Webauftritt aufmerksam zu machen?</p>
<h2>Machen Sie einen Plan</h2>
<p>Microblogging ist so einfach, da ist die Versuchung gro&#223;, sofort drauf los zu twittern. F&#252;r Privatpersonen ist das kein Problem, f&#252;r Firmen kann das aber schnell zum PR-Desaster werden. Die Twittersph&#228;re ist voll von verwaisten Firmen-Accounts, die vor allem das repr&#228;sentieren, was Sie lieber nicht &#252;ber Ihren Verlag aussagen wollen: Ihnen ist Twitter bzw. sind die Menschen auf Twitter gleichg&#252;ltig und Sie machen zwar jeden neuen Trend mit, bleiben aber nicht nachhaltig dabei.</p>
<p>Erstellen Sie einen Plan, was Sie mit Twitter erreichen wollen. Die Rhein-Zeitung bspw. beschreibt sich auf Twitter selber mit „<em>Am Mittelrhein kennt man uns seit 63 Jahren. In Twitter lernen Sie ganz neue Seiten von uns kennen.</em>“ und betreibt mehrere Twitteraccounts um vom verstaubten Image einer „alten Print-Tante“ weg zu kommen und „verloren geglaubte Gruppen wie &#8216;Digital Natives&#8217; und Ex-Leser zu erreichen“, sagt ihr <a href="http://twitter.com/RZChefredakteur">Chefredakteur Christina Lindner</a>. Zudem sollte der Plan auch beinhalten, wer, wann, wie und wor&#252;ber twittert und vor allem auch,  wie der Erfolg gemessen werden soll.</p>
<h2>Wer sollte in Ihrem Verlag twittern?</h2>
<p>Die Frage, wer twittert, ist nicht einfach zu beantworten. Schlie&#223;lich m&#252;ssen Twitter-Nachrichten der Schnelligkeit wegen ohne langwierigen Freigabeprozess auskommen. Die Person hinter Twitter muss also die n&#246;tige Kompetenz und Erlaubnis besitzen, direkt und ohne Nachfrage im Namen des Verlags ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen. In der Regel ist das der Chefredakteur bzw. Chef vom Dienst. Aber hat nicht auch ein Reporter von unterwegs spannendes sofort zu berichten? Ber&#252;cksichtigen Sie auch Mitarbeiter, die bereits privat twittern. Eine einfache Umfrage im Kollegenkreis sollte dar&#252;ber Aufschluss geben. Diese Mitarbeiter  kennen die ungeschriebenen Regeln des Microbloggings und haben das neue Medium im besten Falle geradezu verinnerlicht. Zudem haben sie sich ggf. mit ihrem privaten Account eine gewisse Twitter-Reputation erarbeitet, die gerade in der Anfangsphase eines Twitterengagements f&#252;r Ihren Verlag gewinnbringend sein kann. Binden Sie diese Mitarbeiter aktiv mit ein.</p>
<h2>Kommen Sie mit Ihren Lesern in Kontakt</h2>
<p>Reagieren sie auf (&#246;ffentliche) Anfragen, sog. @replies. Geben Sie direkte Antworten oder verweisen Sie ggf. h&#246;flich auf die Hotline oder ein E-Mail-Formular. Mit einer einzigen freundlichen Antwort kann man einem Beschwerdef&#252;hrer viel Wind aus den Segeln nehmen und gleichzeitig allen anderen Lesern zeigen, dass man auf die Eingaben der Leserschaft respektvoll reagiert und sich um sie k&#252;mmert. Das dient der Markenpflege und ist eine fortlaufende Imagekampagne im Kleinen. Bislang noch kostenlose Software wie z.B. CoTweet (http://cotweet.com) unterst&#252;tzte inen entsprechenden Workflow, bei dem kein @reply verloren geht oder unbeantwortet bleibt.<br />
Sie k&#246;nnen zwar nicht verhindern, dass &#252;ber Sie gesprochen wird. Aber Sie k&#246;nnen beeinflussen, in welcher Art und Weise das geschieht und sich positiv an der Diskussion beteiligen.</p>
<h2>Werden Sie Teil der Gemeinschaft</h2>
<p>Um als gleichwertiger Teil der Twitter-Community wahrgenommen zu werden, beteiligen Sie sich an Twitter-Aktionen, leiten Sie von Zeit zu Zeit Nachrichten Ihrer Follower weiter, sog. Re-Tweeten. Die <a href="http://twitter.com/rheinzeitung">@Rheinzeitung</a> veranstaltet allabendlich das <a href="http://search.twitter.com/search?q=twitraten">#Twitraten</a>. Dabei ver&#246;ffentlichen sie einen kleinen Bildausschnitt aus der Printausgabe des kommenden Tages und bitten ihre Leser, zu raten, worum es sich handelt. Die Gewinner werden pers&#246;nlich aus der Redaktion begl&#252;ckw&#252;nscht – &#252;ber Twitter. Ganz nebenbei wird die kommende Printausgabe beworben.<br />
Ebenso w&#228;hlt die Redaktion f&#252;r jede Ausgabe den „Tweet des Tages“ und ver&#246;ffentlicht ihn in der Print-Ausgabe mit Autorenangabe. In der Anmoderation hierzu wird wiederum das eigene Twitterengagement beworben.</p>
<h2>Kreativ auf die eigene Seite verlinken</h2>
<p>Lassen Sie nicht einfach automatisch Ihre wichtigsten &#220;berschriften nach Twitter laufen. Nehmen Sie sich die Zeit, Tweets ma&#223;zuschneidern. Unter <a href="http://twitter.com/derwesten">@DerWesten</a> twittert z.B. der Sp&#228;tdienst, dass die Deutsche Bahn Schwarzfahrer-Fangpr&#228;mien f&#252;r Schaffner auslobt – und w&#252;rzt das ganze mit dem zweideutigen Gru&#223;, nachts um zwei Uhr,  „Der Westen sagt Gute Nacht“.</p>
<p>Gekonnt formulierte Tweets &#252;ber ein internet-affines Thema locken bis zu zehn Mal mehr Besucher auf einen Artikel wie keine Ank&#252;ndigung auf Twitter,  berichtet Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung.</p>
<h2>Controlling</h2>
<p>Definieren Sie f&#252;r Ihren Verlag Erfolgsfaktoren, anhand derer Sie Ihr Twitter-Engagement messen wollen. Aber seien Sie behutsam. Auch der Return-On-Investment (ROI) des Sponsoring einer Bandenwerbung im heimischen Stadion l&#228;sst sich schwer in Zahlen fassen. Im Internet ist das zwar einfacher, weil Klickraten mitprotokolliert werden. Vieles dient im Web2.0 aber der Imagepflege und langfristigen Zielen, wie z.B. dauerhafte und feste Kundenbeziehungen . Es w&#252;rde zu kurz greifen, wenn Sie Ihre Twitterei nur anhand der Klickraten von Twitter zu Ihrem Webauftritt bewerten w&#252;rden. Gleichwohl ist das ein wichtiges Instrument, das noch dazu sehr leicht zur Verf&#252;gung steht. Schon mit Ihrer herk&#246;mmlichen Statistiksoftware, die die Zugriffe auf Ihre Webpr&#228;senz misst, l&#228;sst sich auch bestimmen, welcher Website-Besucher von Twitter kommt.</p>
<p>Ein weiteres Kriterium ist die reine Anzahl der Follower. Doch hier ist Vorsicht geboten. Es gibt eine Reihe dubioser Tools, die mehrere Tausend neue Follower pro Woche versprechen – und dieses Versprechen sogar halten! Allerdings sind die meisten entweder englischsprachige und/oder Spam-Accounts. Die sind nicht an Ihrem Angebot interessiert und werden weder auf die Links klicken noch jemals Ihr Produkt am Kiosk kaufen. Streben Sie nach „Qualit&#228;tsfollowern&#8221;. Setzen Sie auf ein organisches Follwer-Wachstum, indem Sie sich aktiv in der Twitter-Community engagieren und z.B. Ihren Twitter-Account auf der Webseite oder in der Printausage bewerben.</p>
<p>Auf <a href="http://deutsche-twitter-liste.de">http://deutsche-twitter-liste.de</a> finden Sie unter anderem eine aktuelle Auflistung twitternder deutscher Medien. Das ist ein guter &#220;berblick &#252;ber andere Akteure auf Twitter, wie viele Follower diese erreichen und was f&#252;r Ihren Verlag ein realistisches Ziel darstellen k&#246;nnte. Ebenso sollten Sie die f&#252;r Sie wichtigen Medienangebote evtl. mit einem privaten Account verfolgen und im Auge behalten. So bekommen Sie ein gutes Gef&#252;hl daf&#252;r, wie anderen Medien Twitter nutzen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Inhalte auf Twitter reichen von tagesaktuellen Themen wie sie auch in Ihrer Printausgabe und in Ihrem Onlineauftritt vorherrschen, von Politik, Sport &#252;ber Feuilleton bis hin zu Gewinnspielen mit und ohne Preis sowie Fragen an die Leser. Das Cluetrain-Manifest von 1999 besagt: „M&#228;rkte sind Gespr&#228;che“ und „M&#228;rkte bestehen aus Menschen“. Twitter ist ein hervorragendes Medium, um Gespr&#228;che zu f&#252;hren – gemeinsam mit Ihren Lesern.</p>
<h2>Andere Stimmen</h2>
<p><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/01/in-letzter-zeit-greif-ich-lieber-zur-rz-was-twittern-einer-lokalzeitung-bringt/">&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; Netzfeuilletion.de</a></p>
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		<title>Adventsverlosung 4 von 4: “Web 2.0 and Social Networking for the Enterprise”</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 06:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An jedem Adventssonntag verlose ich ein Buch der Mediengruppe Pearson Education, zu dem unter anderem Addison-Wesley und Markt und Technik geh&#246;ren. Die vierte Verlosung findet am 4. Advent (20. Dezember) statt.
Web 2.0 and Social Networking for the Enterprise &#8211; Guidelines and Examples for Implementation and Management Within Your Organization
IBM gilt als einer der weltweit f&#252;hrenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An jedem Adventssonntag verlose ich ein Buch der Mediengruppe <a href="http://www.pearsoned.de/">Pearson Education</a>, zu dem unter anderem <a href="http://awl.de/">Addison-Wesley</a> und <a href="http://mut.de/">Markt und Technik</a> geh&#246;ren. Die vierte Verlosung findet am 4. Advent (20. Dezember) statt.</p>
<p><a href="http://www.addison-wesley.de/main/main.asp?page=englisch/bookdetails&amp;ProductID=173713"><img class="size-full wp-image-1668 alignleft" title="Web 2.0 and social networking for the Enterprise" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/12/web20andsocialnetw.jpg" alt="Web 2.0 and social networking for the Enterprise" width="300" height="452" />Web 2.0 and Social Networking for the Enterprise &#8211; Guidelines and Examples for Implementation and Management Within Your Organization</a></p>
<p>IBM gilt als einer der weltweit f&#252;hrenden Anbieter von Web 2.0-Software f&#252;r Unternehmen (Enterprise 2.0). Joey Bernal ist einer der Web 2.0-Vordenker bei IBM. Mit seinem Buch &#8220;Web 2.0 and Social Networking for the Enterprise&#8221; bietet er Gesch&#228;fts- und IT-Entscheidern einen Leitfaden, um Enterprise 2.0-Tools sinnvoll bewerten und einsetzen zu k&#246;nnen.<br />
Der Autor identifiziert Gesch&#228;fts-bereiche mit dem h&#246;chsten Verbesserungspotenzial durch Web 2.0 und stellt Best-Practices vor, die als Blaupause in eigene Gesch&#228;fts-prozesse integiert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Das Buch umfasst nicht nur technische Aspekte von <a href="/category/enterprise-2-0/">Enterprise 2.0</a>, sondern auch seine gesch&#228;ftlichen Implikationen. Joey Bernal bietet Einblicke in eine Reihe wichtiger Web 2.0-Technologien wie AJAX, REST, Atom/RSS, Enterprise Taxonomy, Tagging, Folksonomy, Portale, Mashups, <a href="/vom-wesen-des-internets-in-veranderungsprojekten/">Blogs</a>, <a href="/profitiere-von-der-kollektiven-intelligenz-deiner-mitarbeiter-durch-ein-wiki/">Wikis</a> und anderes mehr.</p>
<p>Der Autor behandelt die Erstellung von robusten, sicheren und interaktiven Web 2.0-Anwendungen mit Hilfe der IBM Produktpalette von <a href="http://www-01.ibm.com/software/de/websphere/">WebSphere Portal</a>, <a href="http://www-01.ibm.com/software/de/lotus/wdocs/connection/">Lotus Connections</a> und <a href="http://www-01.ibm.com/software/de/lotus/mashups/">Lotus Mashup Maker</a>.</p>
<p><strong>Das Buch ist in englischer Sprache.</strong></p>
<h2>Es gewinnt der Kommentator Nr. 13 Holger.</h2>
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		<title>Social Media Monitoring mit Twingly Channels</title>
		<link>http://webevangelisten.de/social-media-monitoring-mit-twingly-channels/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 18:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Blog- und Microblog-Suchmaschine Twingly bietet seit kurzem einen neuen Dienst an, sogenannte Channels.
Ein Channel ist zun&#228;chst nichts anderes als ein Such-Abonnement auf einen bestimmten Begriff (oder mehrere davon) f&#252;r die Blog- und Microblogsuche. Angereichert werden die Suchergebnisse in den Channels durch zus&#228;tzliche Quellen (rss-Feeds z.B. von Blogs), die der Channel-Administrator selbstst&#228;ndig hinzuf&#252;gen kann.
Jeder Subscriber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blog- und Microblog-Suchmaschine <a href="http://twingly.com">Twingly</a> bietet seit kurzem einen neuen Dienst an, sogenannte Channels.</p>
<p>Ein Channel ist zun&#228;chst nichts anderes als ein Such-Abonnement auf einen bestimmten Begriff (oder mehrere davon) f&#252;r die Blog- und Microblogsuche. Angereichert werden die Suchergebnisse in den Channels durch zus&#228;tzliche Quellen (rss-Feeds z.B. von Blogs), die der Channel-Administrator selbstst&#228;ndig hinzuf&#252;gen kann.</p>
<p><a href="http://www.twingly.com"><img class="alignleft size-full wp-image-1458" title="Logotype Twingly.png" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/10/Logotype-Twingly.png.png" alt="Logotype Twingly.png" width="200" height="124" /></a>Jeder Subscriber (Leser eines Channels) hat die M&#246;glichkeit, einzelne Suchergebnisse zu kommentieren bzw. mit &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; zu markieren. Das ist bekannt aus der <a href="http://www.facebook.com/webevangelist">Facebook</a>-Timeline. Dadurch erhalten die Suchergebnisse eine <strong>soziale Komponente</strong>, eine Art Mischung zwischen Wikipedia (jeder kann Inhalte beisteuern) und Google/Alerts (maschinengenerierter Suchalgorithmus). Falsch-positive Treffer kann der Channel-Administrator aus den Suchergebnissen l&#246;schen. Diese soziale Komponente ist der Unterschied zur <a href="http://blogsearch.google.de">Google-Blogsuche</a> (Kommentieren und &#8220;Aufwerten&#8221; einzelner Suchergebnisse ist bisher nur in der Websuche bei Google m&#246;glich).</p>
<h2>Enterprise 2.0-Channel</h2>
<p>Zurzeit sind die Channels noch in der Betaphase. Ich durfte aber schon einen Channel anlegen:</p>
<p><a href="http://www.twingly.com/enterprise20"><strong>Enterprise 2.0 &#8211; Die aktuelle Diskussion zum Thema Enterprise 2.0 im deutschsprachigen Raum. Vom Einsatz von Web 2.0-Tools im Unternehmen und dem damit verbundenen Kulturwandel. </strong></a></p>
<p>F&#252;r den Channel <a href="http://www.twingly.com/enterprise20">Enterprise 2.0</a> gibt es bisher 30 Freischaltcodes. Wer einen m&#246;chte, einfach einen Kommentar hinterlassen oder mir <a href="MAILTO:thomas.pfeiffer@webevangelisten.de">eine E-Mail schreiben</a>.</p>
<h2>Social Media Monitoring f&#252;r jedermann</h2>
<p>Derzeit ist das Channel-Aufsetzen noch Handarbeit und jeder Channel wird vom Twingly-Team einzeln vor Freigabe gepr&#252;ft. Nach der Betaphase ist aber geplant, dass jeder einen eigenen Channel erstellen kann. Diese Channels k&#246;nnen dann &#246;ffentlich oder nicht-&#246;ffentlich sein.  Gerade nicht-&#246;ffentliche Channels eignen sich wahrscheinlich gut f&#252;r ein Social-Media-Monitoring zu bestimmten Schlagworten, bspw. dem eigenen Firmen- oder Produktnamen (einschlie&#223;lich m&#246;glicher Schreib- und Tippfehler).</p>
<p>Zusammen mit <a href="http://www.google.de/alerts">Google-Alerts</a> eist auf diese Weise ein einfaches und schnell zu realisierendes Social-Media-Monitoring auch f&#252;r kleine Firmen ohne Budget machbar.</p>
<h2>Screenshot</h2>
<p><a href="http://www.twingly.com/enterprise20"><img class="size-medium wp-image-1455 alignnone" style="border: 1px solid black;" title="Twingly Channel" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/10/Bild-4-500x480.png" alt="Suchergebnisse k&#246;nnen kommentiert und bewertet werden." width="500" height="480" /></a></p>
<p>Suchergebnisse k&#246;nnen kommentiert und bewertet werden, &#228;hnlich wie bei Facebook. Der Channel-Administrator kann zudem falsche Treffer aus der Ergebnisliste l&#246;schen.</p>
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		<title>Was ist Social Media? &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;Social Media&#8221; ist in aller Munde, ohne dass es eine allgemein akzeptierte Definition dessen gibt, was man darunter versteht und was dazu geh&#246;rt.
Im Interview mit dem freien Journalisten und BR-Moderator Richard Gutjahr (@gutjahr) gehe ich auf die Frage ein &#8220;Was ist Social Media und braucht das jedes Unternehmen?&#8221;  und erl&#228;utere den meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Social Media&#8221; ist in aller Munde, ohne dass es eine allgemein akzeptierte Definition dessen gibt, was man darunter versteht und was dazu geh&#246;rt.<br />
Im Interview mit dem freien Journalisten und BR-Moderator<a href="http://gutjahr.biz/blog/"> Richard Gutjahr</a> (<a href="http://twitter.com/gutjahr">@gutjahr</a>) gehe ich auf die Frage ein &#8220;Was ist Social Media und braucht das jedes Unternehmen?&#8221;  und erl&#228;utere den meiner Meinung nach engen Zusammenhang zwischen &#8220;Web 2.0&#8243; und &#8220;Enterprise 2.0&#8243;: Nur ein Unternehmen, dass auch nach innen Transparenz und Offenheit lebt und flache, respektvolle Hierarchien aufgebaut hat, kann sich nach au&#223;en glaubhaft und nachhaltig als &#8220;Social Media-Unternehmen&#8221; pr&#228;sentieren.<br />
Ich glaube nicht, dass wir uns gerade in einer Social Media Revolution befinden, sondern dass sich gesellschaftliche Prozesse eher im Zeitraum von Jahrzehnten denn Jahren abspielen. Insofern spreche ich lieber von einer Social Media Evolution.</p>
<p>Das Gespr&#228;ch wurde am 13. Oktober 2009 in einem M&#252;nchner Café aufgezeichnet.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L_Ui_QGBwRU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/L_Ui_QGBwRU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Vom Wesen des Internets in Ver&#228;nderungsprojekten</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;etwas andere&#8221; Wirtschaftsmagazin Brand Eins berichtet im Artikel Der Kaffee ist fertig vom Kaffeer&#246;ster Tchibo. Die Firma hat Probleme damit, st&#228;ndig neue Produktideen entwickeln zu m&#252;ssen. Die Kaffeekette offeriert &#8220;jede Woche eine neue Welt&#8221; und bietet vom Spargelkocher bis zur Regenjacke w&#246;chentliche Aktionsware aus dem &#8211; wie es so sch&#246;n heisst &#8211; Non-Food-Bereich an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;etwas andere&#8221; Wirtschaftsmagazin <strong>Brand Eins</strong> berichtet im Artikel <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/was-wirklich-zaehlt/artikel/der-kaffee-ist-fertig.html">Der Kaffee ist fertig</a> vom Kaffeer&#246;ster Tchibo. Die Firma hat Probleme damit, st&#228;ndig neue Produktideen entwickeln zu m&#252;ssen. Die Kaffeekette offeriert &#8220;jede Woche eine neue Welt&#8221; und bietet vom Spargelkocher bis zur Regenjacke w&#246;chentliche Aktionsware aus dem &#8211; wie es so sch&#246;n heisst &#8211; Non-Food-Bereich an. Im Brand Eins-Artikel wird  ein umfassendes Ver&#228;nderungsprojekt beschrieben: <strong>Wie k&#246;nnen sich die Mitarbeiter besser in den Innovationsprozess einbringen?</strong></p>
<p>In einem ersten Schritt wurden alle Mitarbeiter aus den Filialen und der Zentrale in Pr&#228;senzveranstaltungen zusammengerufen. Es wurden erste Anregungen gegeben und das weitere Vorgehen vermittelt. Im Rahmen eines „Fast Networking“ wurde in Mini-Interviews das relevante Wissen der Teilnehmer abgefragt und anschlie&#223;end in Kleingruppen verdichtet, visualisiert und im Plenum pr&#228;sentiert, so steht es in dem Artikel.<br />
<strong>Aber wie bei jedem guten Artikel, werden einige Fragen des Lesers beantwortet, aber mindestens genau so viele bleiben offen&#8230;</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1315" title="newsroom" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/newsroom.jpg" alt="newsroom" width="500" height="203" /><br />
(Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/victoriapeckham/">David Sim</a>)</p>
<p>Spannend wird es, wenn die Mitarbeiter wieder auseinander gehen und geografisch verteilt in unterschiedlichen St&#228;dten zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Was bleibt &#252;brig vom Geist der Zusammenkunft, wie wird die Aufbruchstimmung hin&#252;bergerettet in den Arbeitsalltag?</p>
<h2>Den Diskurs nachhaltig erm&#246;glichen</h2>
<p>Wir wollen, dass der Diskurs auch nach dem Ende des Pr&#228;senz-Workshops weiter geht. Dass Ergebnisse produziert werden, auch im Arbeitsalltag. Dass dadurch direkte Kommunikation und direktes Feedback &#252;ber m&#246;gliche Produktideen m&#246;glich wird.</p>
<p>Im Rahmen der ersten Pr&#228;senzveranstaltung w&#252;rden wir bereits die toolgest&#252;tze Arbeitsweise integrieren. Es geht darum, die M&#246;glichkeiten und Chancen einer Webplattform vorzustellen und in die K&#246;pfe der Mitarbeiter zu bringen.</p>
<p>Diese Web-Plattform kann zun&#228;chst ein Unternehmensblog sein, eine Art Internetzeitung f&#252;r die Mitarbeiter. Eine Redaktion in der Konzernzentrale ver&#246;ffentlicht interessante Artikel, z.B zu neuen Hygienevorschriften, Spannendes aus dem Unternehmensalltag, kurz: zielgruppen-relevante Inhalte.<br />
<strong>So weit, so gut. Und nicht neu.</strong></p>
<p>In einem zweiten Bereich werden regelm&#228;&#223;ig neue Produkte vorgestellt oder neue Produktvorschl&#228;ge gemacht. Diese werden bebildert und anschaulich pr&#228;sentiert. Die Mitarbeiter werden kontinuierlich dazu aufgerufen, die Vorschl&#228;ge zu kommentieren, d.h. dass sie ihre eigenen Ideen einbringen, die durch den Blog provoziert, angetriggert werden. Das ist die Kernkompetenz dieser Plattform.</p>
<h2>Die Auswirkungen auf die Unternehmenskultur sind enorm</h2>
<p>Sie hilft in diesem Fall nicht nur dabei, fortw&#228;hrend neue Ideen zu verdichten. Durch <strong>St&#228;rkung der Diskussionskompetenz</strong> der einzelnen Mitarbeiter bilden sich neue Netzwerke und Verbindungen auch &#252;ber Hierarchie- und Standortgrenzen hinweg. Damit wird eine neue Kommunikationskultur geschaffen, die eine gewisse Eigendynamik entwickelt und damit auch gut als Resonanzk&#246;rper f&#252;r die Stimmung eines Unternehmens herhalten kann. Dies hilft auch bei der Entscheidung, wann es Zeit wird f&#252;r einen erneuten Workshop vor Ort, um entweder der Produktentwicklung einen neuerlichen Schub zu geben oder ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln oder eine Reorganisation voranzutreiben oder Teams zu entwickeln oder Konflikte zu l&#246;sen oder &#8230; oder &#8230;. oder</p>
<h2>Die Autoren</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1317" style="float:left;margin-right:10px" title="lambrecht" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/lambrecht1.jpg" alt="lambrecht" />Bernd Lambrecht (Informatiker und Wirtschaftsingenieur), Br&#252;cken- und Brunnenbauer in komplexen IT-Projekten, Senior im Projektgesch&#228;ft mit ausgepr&#228;gtem Pragmatismus.<br />
Schwerpunkte seiner Beratungst&#228;tigkeit: Gesch&#228;ftsprozessanalyse, Requirements Engineering, Projektmanagement (PRINC2),<a href="https://www.xing.com/profile/Bernd_Lambrecht"> Xing-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1316" style="float:left;margin-right:10px" title="meister" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2009/09/meister1.jpg" alt="meister" />Michael Meister, Organisationsentwickler, Komplexit&#228;tsberater und Change-Manager.<br />
Wegbereiter innovativer und nachhaltiger CRM- und Social Media Projekte. <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Meister3">Xing-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1317" style="float:left;margin-right:10px" title="pfeiffer" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/leute/tom.jpg" alt="Pfeiffer" />Thomas Pfeiffer, Medienp&#228;dagoge und Corporate Social Media Berater<br />
Spezialist f&#252;r Web 2.0, Twitter, Facebook und Unternehmenswikis. Intimer Kenner der Web 2.0-Szene. Besch&#228;ftigt sich mit unternehmensexterner Kommunikation im Social Web und damit, wie sich Unternehmen durch den internen Einsatz von Enterprise 2.0-L&#246;sungen ver&#228;ndern.<br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40"> Xing-Profil</a>, <a href="http://twitter.com/codeispoetry">Twitter-Profil</a><br style="clear:both" /></p>
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