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	<description>Evidenzbasierende Social Media Beratung</description>
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		<title>Keine gr&#252;ne Breitseite f&#252;r die Piraten</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Text wurde f&#252;r den monatlichen Stadtrundbrief der M&#252;nchner Gr&#252;nen geschrieben.
Als M&#252;nchner Kindl und passionierter Bergsteiger vergesse ich meistens, was „backboard“ und was „steuerbord“ bedeutet. Vorne und hinten eines Schiffes erkenne ich, auch kann ich Kiel und Mast treffsicher unterscheiden. Aber was steuer- und backboard, was links oder rechts ist, das wei&#223; ich nicht. &#196;hnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Text wurde f&#252;r den monatlichen Stadtrundbrief der M&#252;nchner Gr&#252;nen geschrieben.</em></p>
<p>Als M&#252;nchner Kindl und passionierter Bergsteiger vergesse ich meistens, was „backboard“ und was „steuerbord“ bedeutet. Vorne und hinten eines Schiffes erkenne ich, auch kann ich Kiel und Mast treffsicher unterscheiden. Aber was steuer- und backboard, was links oder rechts ist, das wei&#223; ich nicht. &#196;hnlich scheint es derzeit auch den Piraten zu gehen – ihr politischer Kompass dreht durch: In Freising haben sie einen ehemaligen <a href="http://gruenlink.de/42w ">NPD-Kader zumVorstand gew&#228;hlt und in Mecklenburg-Vorpommern sogar in den Landesvorstand</a>, w&#228;hrend man sich auf Bundesebene streitet, ob Rechtsextremismus eine „Jugends&#252;nde“ ist, wie Parteichef Sebastian Nerz die NPD-Vergangenheit seiner Parteifreunde nennt. Links oder rechts, wo die Reise mit den Piraten hingeht, ist derzeit noch nicht sicher auszumachen.</p>
<p>Inhaltlich bringt man die junge Partei vor allem mit den Themen Netzpolitik, Transparenz und B&#252;rger/innenbeteiligung in Verbindung. Dabei sind alle drei Bereiche urgr&#252;ne Themenfelder:</p>
<p>Bei der Netzpolitik dreht es sich um Aspekte wie z.B. den <a href="http://www.datenschutz-ist-buergerrecht.de">Datenschutz</a>, den <a href="http://gruene-suche.org?q=trojaner">Kampf gegen den &#220;berwachungsstaat</a>, den <a href="http://gruene-muenchen.de/beschluesse.html">Schutz von sog. Whistleblower/innen</a> (das sind Menschen, die auf Missst&#228;nde in Unternehmen und Organisationen aufmerksam machen) und den <a href="http://gruenlink.de/42x">Breitbandausbau des Internets</a>. Alles Bereiche, die wir Gr&#252;ne schon lange behandeln. Mit Dr. Konstantin von Notz hat unsere Bundestagsfraktion seit zwei Jahren einen netzpolitischen Sprecher mit klarem gr&#252;nen Profil und besten Kontakte in die sog. Netz-Community und<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz"> Malte Spitz bestellt das netzpolitische Feld</a> hervorragend f&#252;r den Bundesvorstand. Auch wir in Bayern haben auf der letzten LDK ein <a href="http://www.gruene-bayern.de/partei/bad-windsheim-2011/antraege/">umfangreiches Positionspapier zur Netzpolitik</a> diskutiert und verabschiedet. Das Papier entstand unter Federf&#252;hrung des bayrischen Landesarbeitskreises Medien- und Netzpolitik. Und was es bislang nur f&#252;r Bayern gab, gibt es seit Ende November auch f&#252;r die Bundespartei der gr&#252;nen: einen <a href="http://www.telemedicus.info/article/2123-Der-netzpolitische-Leitbeschluss-der-Gruenen.html">umfassenden, progressiven und von der Basis mitgetragenen Leitbeschluss der Gr&#252;nen zur Netzpolitik</a>.</p>
<p>In Sachen Transparenz k&#228;mpfen wir Gr&#252;ne bspw. schon seit vielen Jahren daf&#252;r, dass die Menschen ein Anrecht darauf haben, in beh&#246;rdliche Akten einsehen zu d&#252;rfen. <a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/politik-selbst-gestalten-0">Die bayr. Landtagsfraktion hat ein Informationsfreiheitsgesetz in den Landtag eingebracht</a>, das leider an den Stimmen der CSU und FDP scheiterte, obwohl letztere sich die B&#252;rger/innenrechte gerne auf die Fahnen schreibt. Aber Machterhalt („wir stimmen nicht mit der Opposition“) geht den Liberalen scheinbar &#252;ber ihre wenigen Inhalte. In M&#252;nchen, wo wir seit 16 Jahren mit der SPD regieren, haben wir gegen deren anf&#228;ngliche Bedenken eine <a href="/muenchen-erlaesst-informationsfreiheitssatzung/">Informationsfreiheitssatzung im April 2011</a> nach zwei Jahren z&#228;her Arbeit und geduldigen Nachbohrens auf den Weg gebracht. Damit haben erstmals alle M&#252;nchner B&#252;rgerinnen und B&#252;rger ein verbrieftes Recht, st&#228;dtische Akten einzusehen, sofern damit keine Pers&#246;nlichkeitsrechte ber&#252;hrt werden.</p>
<p>Auch beim Thema B&#252;rger/innenbeteiligung sind wir hervorragend aufgestellt. Zwar hat fast schon jede Partei ein B&#252;rger/innenbegehren initiiert, aber wir Gr&#252;ne k&#228;mpfen auch bundesweit f&#252;r Plebiszite und setzen uns in verschiedenen Bundesl&#228;ndern f&#252;r eine Absenkung der notwendigen Quoren ein.  In <a href="http://www.beteiligungshaushalt-freiburg.de/">Freiburg haben die Gr&#252;nen einen B&#252;rger/innenhaushalt</a> durchgesetzt, bei dem die Menschen vor Ort tats&#228;chlich mitentscheiden k&#246;nnen, wof&#252;r st&#228;dtisches Geld ausgeben werden soll – und wof&#252;r nicht. Im Augenblick evaluiert unsere Stadtratsfraktion, wie man dieses Konzept auch in M&#252;nchen umsetzen kann. B&#252;rger/innenbeteiligung ist f&#252;r uns mehr als nur ein paar Klicks auf irgendwelchen Webseiten, wie uns das manchmal die Piraten vormachen wollen.</p>
<p>Wo uns die Piratenpartei voraus ist, das ist die Nutzung des Internets f&#252;r ihre parteiinterne Kommunikation. Wo wir massenhaft E-Mails verschicken und ein immer noch zu schwerf&#228;lliges Wurzelwerk haben , nutzen die Piraten „Etherpads“ und „Liquid Democracy“. Aber wir holen auf: Gemeinschaftlich an Texten arbeiten kann man mit der <a href="http://textbegruenung.de">Textbegruenung.de</a>, mit <a href="http://gruene-suche.org">gruene-suche.org</a> kann man bundesweit &#252;ber 600 Homepages von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen durchsuchen und unter <a href="http://gruener-surfen.de">gruener-surfen.de</a> entsteht gerade ein Handbuch, wie man diese Onlinewerkzeuge f&#252;r die gr&#252;ne Parteiarbeit nutzen kann.</p>
<p>Nehmen wir die Piratenpartei als das, was sie sind: Ein Schuss vor unseren Bug, aber ein kapitaler Treffer auf unsere Inhalte sind sie nicht. Oder, wie der bayrische Landesvorsitzende der G&#252;nen, Dieter Janecek, es ausdr&#252;ckt: <a href="http://blog.dieter-janecek.de/2011/12/01/piraten-auf-dem-weg-zur-fdp-2-0/">Die Piraten sind auf dem Weg, zur FDP des Internets zu werden.</a></p>
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		<title>Rassisten muss man Rassisten nennen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 15:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[„Journalism is publishing what someone doesn&#8217;t want us to know. The rest is propaganda“ – so lautet das Motto der Online-Zeitung Regensburg Digital. Mit diesem Motto ist auch das St&#252;ck &#252;berschrieben, das gerade in der Domstadt gegeben wird: Die rechtspopulistische Partei Die Freiheit mahnt Stefan Aigner, den Herausgeber von regensburg-digital.de ab, weil der ihr Rassismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Journalism is publishing what someone doesn&#8217;t want us to know. The rest is propaganda“ – so lautet das Motto der Online-Zeitung Regensburg Digital. Mit diesem Motto ist auch das St&#252;ck &#252;berschrieben, das gerade in der Domstadt gegeben wird: Die rechtspopulistische Partei<em> Die Freiheit</em> mahnt Stefan Aigner, den Herausgeber von regensburg-digital.de ab, weil der ihr <a href="http://www.regensburg-digital.de/die-freiheit-im-namen-rassismus-im-hirn/09112011/">Rassismus vorwirft</a> &#8230;</p>
<div style="border: 3px solid #900; background: #f99; padding: 5px;"><strong>UPDATE vom 12. Dezember 2011: <a style="color: white;" href="http://www.regensburg-digital.de/rassisten-darf-man-rassisten-nennen/12122011/">„Rassisten darf man Rassisten nennen” – Die rechtspopulistische Partei <em>Die Freiheit</em> rudert zur&#252;ck</a></strong></div>
<p>Die Rechtspopulisten sind nicht die ersten, die ihm den Mund verbieten wollen:</p>
<h2><em>Was bisher geschah: Teil 1 bis 3 <small>(<a href="#teil4">direkt zu Teil 4</a>)</small></em></h2>
<p><em>2009 hatte Aigner behauptet, der R&#252;stungskonzern Diehl w&#252;rde „Streumunition” produzieren. Tats&#228;chlich stellt man in N&#252;rnberg aber sog. „intelligente Wirksysteme“ her, Projektile, die aus einem zwei werden lassen und sich nach einiger Zeit angeblich von selbst zerst&#246;ren sollen. „Intelligente Wirksysteme” – das tut beim H&#246;ren fast weh und bedeutet in der Realit&#228;t, dass Menschen davon zerfetzt werden (<a href="http://www.taz.de/!31182/">mehr dazu bei der taz</a>). Aigner stimmte einem gerichtlichen Vergleich zu, weil er das finanzielle Risiko eines Gerichtsverfahrens 2009 noch nicht tragen konnte.</em></p>
<p><em>Kurz drauf trat der M&#246;belkonzern XXXLutz auf den Plan. Aigner hatte kritisch &#252;ber dessen Personalpolitik berichtet und geschrieben, dass in einer Passauer Filiale weniger als 30 Prozent Vollzeitbesch&#228;ftigte im Verkauf arbeiteten. Tats&#228;chlich waren es 50 von 168 und erst ein Richter musste dem M&#246;belhaus vorrechnen, dass das 29,8 Prozent sind. Im Urteil stand: „Das Verbreiten wahrer Tatsachen ist aber grunds&#228;tzlich nicht rechtswidrig.” (<a href="http://www.regensburg-digital.de/neuigkeit-fur-xxxlutz-wahrheit-ist-nicht-rechtswidrig/09042010/">zur ganzen Geschichte bei regensburg-digital.de</a>)</em></p>
<p><em>Zuletzt war es der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig M&#252;ller, der die Gerichte bem&#252;hte. M&#252;ller hat auf seiner Weide nicht nur brave Sch&#228;fchen, sondern auch verurteilte Verbrecher. Einer davon hatte Kinder sexuell attackiert. Als das irgendwann ans Tageslicht kam, vereinbarte man mit der Familie, dass: 1.) den Opfern Geld bezahlt und 2.) &#252;ber die Sache Stillschweigen gewahrt wird. Die Geldzahlung und die Vereinbarung sind unstrittig. Aigner schrieb, das h&#228;tte den Beigeschmack von Schweigegeld, der Bischof widersprach. Man traf sich vor dem Landgericht Hamburg und Aigner verlor in erster Instanz. Das lies er nicht auf sich sitzen, &#252;ber 10.000 € Spendengelder hatte er gesammelt, um sich sein Recht auf Meinungsfreiheit zu erk&#228;mpfen und gemeinsam mit seinem Anwalt Nils P&#252;tz legte er Berufung ein. Im Oktober 2011 hob das OLG Hamburg das erstinstanzliche Urteil auf. Die Vorsitzende Richterin Marion Raben erkl&#228;rte, Aigners Artikel sei „noch zur&#252;ckhaltend” gewesen. Der Eindruck, dass die Di&#246;zese durch ihr Verhalten wenigstens mit dazu beitragen wollte, sexuellen Missbrauch geheim zu halten, sei „nicht ganz von der Hand zu weisen”. (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wie-die-kirche-leute-zum-schweigen-bringt/">u.a. Stefan Niggemeier beschreibt den Fall</a>)</em><a name="teil4"></a></p>
<h2>Teil 4: Die Freiheit</h2>
<p>Nun kommt der Verbotsmanie vierter Akt: Nach dem R&#252;stungskonzern, dem M&#246;belriesen und dem Bistum Regensburg hat jetzt die rechtspopulistische Partei <em>Die Freiheit</em> Aigner ins Visier genommen. Sie mahnte den Journalisten diese Woche ab, weil er unter dem Titel „<a href="http://www.regensburg-digital.de/die-freiheit-im-namen-rassismus-im-hirn/09112011/">Die Freiheit im Namen, Rassismus im Hirn</a>” &#252;ber die „B&#252;rgerrechtspartei” berichtete. Er soll sich – bei einem Streitwert von 50.000 € – verpflichten, nicht mehr zu behaupten, dass die Partei <em>Die Freiheit</em> Rassismus im Hirn habe.</p>
<p>Ja &#8211; wie kommt man eigentlich darauf, diese Partei h&#228;tte etwas mit Rassismus zu tun?</p>
<h2>„1.000 kleine Negerlein“</h2>
<p>Der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der <em>Freiheit</em>, Dr. Karl Schmitt, hatte bis vor kurzen noch einen „Immigration Song“ auf seiner Homepage, welcher zun&#228;chst wie folgt lautete:</p>
<blockquote><p>10 kleine Negerlein hatten ’ne Idee<br />
wie sch&#246;n w&#228;r’s an’nem anderen Ort weit hinter der See<br />
100 kleine Negerlein packten ihre Sachen<br />
es kamen viele Andere zu, da mussten sie schnell machen<br />
1000 kleine Negerlein gingen jetzt auf Reisen<br />
ihr Geld ging f&#252;r die Schieber drauf, drum gab es nix zu speisen<br />
10.000 kleine Negerlein kletterten am Zaun<br />
zu viele f&#252;r die Polizei, so fingen sie sie kaum<br />
100.000 kleine Negerlein f&#252;llten Antr&#228;ge aus<br />
doch eins war klar, sie blieben dort und wollten nie mehr raus<br />
1 Million Negerlein hatten kaum etwas zu tun<br />
und mit dem Geld vom fremden Staat, da lie&#223; sich ganz gut ruh’n<br />
100 Millionen Negerlein sa&#223;en noch in ihren L&#228;ndern<br />
doch hatten Sie auch Hoffnung jetzt, dass lie&#223; sich schlie&#223;lich &#228;ndern</p>
<p><small>[www.schmittk.de/Erdbewohner.htm]</small></p></blockquote>
<p>Erst vor Kurzem &#228;nderte der f&#252;hrende Politiker der <em>Freiheit </em>das Wort „Negerlein“ in „Erdbewohner“. Begr&#252;ndung: Er habe „die Tabuisierung des Wortes Negerlein“  zuvor „noch nicht mitgekriegt“.</p>
<p>Wie ernst es <em>Die Freiheit </em>mit der behaupteten Ablehnung von  Rassismus meint, zeigt der Fall eines weiteren hochrangigen Mitglieds:  Michael St&#252;rzenberger. Der ehemalige CSU-Mann war bis vor kurzem  Pressesprecher des bayerischen Landesverbandes der <em>Freiheit</em> und dort Beirat im Vorstand. Gleichzeitig ist er regelm&#228;&#223;iger Autor auf dem islamophoben Hassblog „Politically Incorrect” (PI). Dort ver&#246;ffentlichte er im Oktober ein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“, in dem er den Koran mit Hitlers <em>Mein Kampf</em> verglich und anregte, den Islam per Volksentscheid zu verbieten. Muslimen bleibe dann die M&#246;glichkeit  „<a href="http://www.endstation-rechts-bayern.de/2011/10/sturzenberger-politically-incorrect-angriff-auf-religionsfreiheit-und-menschenrechte/">Abschw&#246;ren oder Abreisen</a>“. Unter anderem gibt es deshalb eine  Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen St&#252;rzenberger und selbst  innerhalb der <em>Freiheit</em> wurde protestiert. Offiziell l&#228;sst er  deshalb nun seine Partei&#228;mter in Bayern ruhen. Tats&#228;chlich aber soll er mit  ausdr&#252;cklicher Unterst&#252;tzung des Bundesvorsitzenden René Stadtkewitz f&#252;r  den Bundesvorstand kandidieren <small>www.bayern.diefreiheit.org/ergebnisprotokoll-%E2%80%93-gesprach-am-05-november-2011-regensburg/</small>.</p>
<h2>Verschleierung</h2>
<p>Aber gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit frisst <em>Die Freiheit</em> ordentlich Kreide:</p>
<blockquote><p>Zwar ist die Partei DIE FREIHEIT islamkritisch, tats&#228;chlich aber nicht  rassistisch eingestellt. Rassistische Inhalte lassen sich deshalb weder  dem Grundsatzprogramm noch den Landesparteiprogrammen, noch  irgendwelchen &#196;u&#223;erungen ihrer Funktionstr&#228;ger entnehmen.</p></blockquote>
<p>Doch auch ein Wolf, der Kreide gefressen hat, bleibt ein Wolf.</p>
<p>Migrations-Poet Schmitt hatte als stellvertretender Bundesvorsitzender durchaus eine wichtige Funktion in der Partei inne. Der wegen Volksverhetzung angezeigte St&#252;rzenberger ist gerade auf dem Weg vom Landes- in den Bundesvorstand. Dabei ist er nicht der einzige, der sich mit entsprechenden Aussagen hervortut, und auch das Grundsatzprogramm ist nicht frei von rassistischen &#196;u&#223;erungen.</p>
<h2>Das Grundsatzprogramm</h2>
<p>Kapitel 10  ist &#252;berschrieben mit „Migration und Integration”. Gleich im ersten Unterpunkt geht es zur Sache: &#220;berschrieben ist er mit „Kosten der Zuwanderung”.  Man fordert darin eine Studie, um den volkswirtschaftlichen Nutzen der  Zuwanderung und ihre Kosten herauszufinden. Im Unterpunkt 2 fordert man – ohne die geforderte Studie vorliegen zu haben – einen „Zuwanderungsstopp&#8221;.  Und wenn  man vage von „Integrationsprobleme[n], [...] insbesondere durch  Zuwanderung aus islamisch gepr&#228;gten L&#228;ndern” faselt, ohne die Probleme  zu benennen und als einzige L&#246;sung einen Zuwanderungsstopp vorschl&#228;gt,  muss man schon ein gro&#223;er Schelm sein, um nichts B&#246;ses dabei zu denken.</p>
<p>Und so geht es Punkt um Punkt weiter. In Punkt 3 ist der  Familiennachzug an der Reihe. Der erste Satz lautet:</p>
<blockquote><p>Der Missbrauch des Familiennachzuges muss durch klare Regeln verhindert werden.</p></blockquote>
<p>Wie hoch der angeblich Missbrauch ist und wie der konkret aussehen soll,  ist der sog.<em> Freiheit </em>offensichtlich nicht wichtig genug,  um es &#252;berhaupt zu erw&#228;hnen. Das Wort „Missbrauch&#8221; dagegen schon. Nicht von ungef&#228;hr steht es ganz am Anfang. Wer k&#228;me auf die Idee, die Stra&#223;enverkehrsordnung einzuleiten mit: „Der Missbrauch der  &#246;ffentlichen Stra&#223;en muss durch klare Regeln verhindert werden”?<br />
Als n&#228;chstes geht es um illegale Einreise, das Grundrecht auf Asyl, Einb&#252;rgerung, Aufenthaltsrecht etc.. Stets gibt <em>Die Freiheit</em> vor, entsprechende Rechtsgrundlagen zu akzeptieren, stets fallen in diesem Zusammenhang Begriffe wie  „Missbrauch” oder  „Straft&#228;ter” oder  „derzeitige Probleme” oder „unentschuldigtes Fehlen” oder „Integrationsverweigerung”.</p>
<p>Integration versteht <em>Die</em> <em>Freiheit</em> als „Assimilation”, die Kosten dieser „Assimilation” sollen „von Zuwanderern selbst getragen werden“ und eine nicht n&#228;her definierte „Integrationsindustrie” soll aufgel&#246;st werden. Migranten scheinen in den Augen der sog. <em>Freiheit</em> grunds&#228;tzlich anf&#228;lliger f&#252;r Kriminalit&#228;t, Missbrauch und Fehlverhalten zu sein als der deutsche Michel: Nur „assimilierte” Ausl&#228;nder scheinen f&#252;r sie gute Ausl&#228;nder zu sein.</p>
<p>Aber: Mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausl&#228;nderhass will <em>Die Freiheit </em>&#246;ffentlich partout nicht in Verbindung gebracht werden<em>.</em></p>
<h2>Einsch&#252;chterung</h2>
<p><em>Die Freiheit</em> h&#228;lt f&#252;r jeden eine dezidiert beschriebene Drohkulisse („Sanktionsmodell“) bereit, der sie als rassistisch bezeichnet. Kritiker sollen mit teuren Abmahnungen und Klagen &#252;berh&#228;uft werden, um sie davon abzuhalten, frei &#252;ber <em>Die Freiheit</em> kritisch zu berichten. Parteimitglieder werden zu Zivilklagen aufgefordert, die von der Parteizentrale „koordiniert“ werden:</p>
<blockquote><p>F&#252;r den Rechtsverletzer hat das – unabh&#228;ngig, ob es zu einer  Verurteilung kommt oder nicht – unangenehme Folgen: Jeder Verletzer muss  sich n&#228;mlich, will er der Flut der Strafanzeigen einigerma&#223;en Herr  werden, anwaltlich vertreten lassen. Pro Strafverfahren verursacht das  nach der von diesem Rechtsanwalt zwingend anzuwendenden Regelungen der  Rechtsanwaltsgeb&#252;hrenordnung Kosten in H&#246;he von 125 Euro. Bei nur 100  Strafanzeigen macht dies einen Betrag von 12.500 Euro aus. Jeder  Verletzer wird zuk&#252;nftig eine Wirtschaftlichkeitserw&#228;gung in Betracht  ziehen m&#252;ssen und es sich deshalb sorgf&#228;ltig &#252;berlegen, ob er mit seinem  strafbaren Tun fortf&#228;hrt oder nicht. Weil sich Derartiges in der Regel  schnell herumspricht, werden auch m&#246;gliche Nachahmer eine entsprechende  Wirtschaftlichkeits&#252;berlegung anstellen.</p></blockquote>
<p>Es geht also nicht darum, ob eine Aussage zul&#228;ssig ist oder nicht, sondern darum, den politischen Gegner einzusch&#252;chtern und dadurch mundtot zu machen. [<small>www.bayern.diefreiheit.org/rechtspopulismus-rassismus-und-die-%E2%80%9Erote-linie%E2%80%9C-der-burgerrechtspartei-die-freiheit/]</small></p>
<h2>Geistige Brandstifter</h2>
<p>Wir brauchen eine Zivilgesellschaft, die sich gegen solche Angriffe von rechts wehrt. Wir brauchen mutige M&#228;nner und Frauen, die sich dem allt&#228;glichen Rassismus genauso in den Weg stellen wie Naziaufm&#228;rschen oder abendlichen Fackelz&#252;gen an sog. Heldengedenktagen.</p>
<p>Zum Grundrecht auf Meinungsfreiheit geh&#246;rt auch, dass man Dinge fordern darf, die offensichtlich dumm oder rassistisch sind. Man muss es dann aber auch hinnehmen, dass andere mit dem Finger darauf zeigen und diese Meinung politisch bek&#228;mpfen. <em>Die Freiheit</em> mag das verbriefte Recht haben, einen Zuwanderungsstopp zu  fordern und vielen anderen Bl&#246;dsinn mehr. Aber wir haben daf&#252;r das Recht, sie daf&#252;r zu verachten!</p>
<p>Ihren Rassismus formuliert <em>Freiheit</em> nicht explizit in S&#228;tzen wie „Ausl&#228;nder raus!“. Aber die &#220;berzeugungen von F&#252;hrungskr&#228;ften, die sich auch weichgesp&#252;lt im Parteiprogramm wiederfinden, machen eines deutlich:</p>
<p>Rassismus geh&#246;rt zur Grundlage dieser Partei. Sie hat zwar die Freiheit im Namen, aber Rassismus im Hirn.</p>
<p><em> </em></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 2314px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Wie ernst es <em>Die Freiheit </em>mit der behaupteten Ablehnung von  Rassismus meint, zeigt der Fall eines weiteren hochrangigen Mitglieds:  Michael St&#252;rzenberger. Der ehemalige CSU-Mann war bis vor kurzem  Pressesprecher des bayerischen Landesverbandes der <em>Freiheit</em> und dort Mitglied im Vorstand. Gleichzeitig ist er regelm&#228;&#223;iger Autor auf dem islamophoben Hassblog „Politically Incorrect”. Dort ver&#246;ffentlichte er im im Oktober ein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“, in dem er den Kran mit Hitlers „Mein Kampf verglich“ und anregte, den Islam per Volksentscheid verbieten zu lassen. Muslimen bleibe dann die M&#246;glichkeit  „Abschw&#246;ren oder Abreisen“. Unter anderem gibt es deshalb eine  Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen St&#252;rzenberger und selbst  innerhalb der <em>Freiheit</em> wurde protestiert. Offiziell l&#228;sst er  deshalb nun seine Partei&#228;mter ruhen. Tats&#228;chlich aber soll er mit  ausdr&#252;cklicher Unterst&#252;tzung des Bundesvorsitzenden Rene Stadtkewitz f&#252;r  den Bundesvorstand kandidieren.</div>
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		<title>Zeitbombe Internet? – So wollen wir die Zukunft des Internets gestalten.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 22:27:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Buchlesung und anschlie&#223;ende Diskussion mit Jerzy Montag, Malte Spitz, Thomas Fischermann und Sandra Mamitzsch.
Es ist eine d&#252;stere Zukunft, die die beiden Wirtschaftsredakteure der ZEIT dem Internet in ihrem aktuellen Buch vorhersagen: Bankkonten werden von Hackern leerger&#228;umt, die Stromversorgung ganzer Gro&#223;st&#228;dte wird gekappt, auf Facebook gibt es keine vertrauliche Kommunikation mehr: die Abh&#228;ngigkeit vom Netz bedrohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Buchlesung und anschlie&#223;ende Diskussion mit Jerzy Montag, Malte Spitz, Thomas Fischermann und Sandra Mamitzsch.</em></p>
<p>Es ist eine d&#252;stere Zukunft, die die beiden Wirtschaftsredakteure der ZEIT dem Internet in ihrem aktuellen Buch vorhersagen: Bankkonten werden von Hackern leerger&#228;umt, die Stromversorgung ganzer Gro&#223;st&#228;dte wird gekappt, auf Facebook gibt es keine vertrauliche Kommunikation mehr: die Abh&#228;ngigkeit vom Netz bedrohe unseren Wohlstand, schreiben sie in ihrem neuen Buch „Zeitbombe Internet“. Und die Politik – meinen sie – h&#228;tte l&#228;ngst die Kontrolle verloren: Versagen durch Unterlassen.<img src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitbombecover.jpg" class="alignright size-full wp-image-3413" title="Buchcover" alt="" width="197" height="286" /></p>
<p>Dabei unterbreiten die beiden ZEIT-Redakteure konkrete Vorschl&#228;ge, wie wir „unser“ Internet wieder mitgestalten k&#246;nnen: Sie pl&#228;dieren f&#252;r ein Recht auf Anonymit&#228;t im Internet: Auch wer ein Buch online bestellt, m&#252;sse seine Identit&#228;t nicht preisgeben: Packstationen k&#246;nnten ausschlie&#223;lich mit Kundennummern arbeiten und vertrauensw&#252;rdige Zwischendienstleister die wahren Identit&#228;t des K&#228;ufers oder der K&#228;uferin verschleiern. Anders als Facebook und Google das in ihren AGBs vorschreiben, pl&#228;dieren Fischermann und Hamann f&#252;r ein Recht auf Anonymit&#228;t im Internet – und s&#228;hen dies gerne gesetzlich verankert.</p>
<p>Sechs Monate nach dem Erscheinen eines Films auf DVD oder nach der Erstver&#246;ffentlichung eines Musiktitels habe eine illegale Kopie keinen gewerblichen Charakter mehr, zitieren sie das Oberlandesgericht K&#246;ln (AZ: 6 W 155/10) und deshalb k&#246;nne man doch dar&#252;ber nachdenken, ab wann man digitale Kulturg&#252;ter straffrei kopieren und weiterverbreiten d&#252;rfe.</p>
<p>Die beiden Autoren stellen fest: Wenn Daten erst einmal im Internet gelandet sind, dann bleiben sie dort – und fallen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eines Tages in b&#246;se H&#228;nde, bef&#252;rchten sie. Deshalb fordern sie die Politik auf, „wider die Datenfettsucht“ vorzugehen und Datensparsamkeit gesetzlich vorzuschreiben.</p>
<p>&#220;ber all diese Forderungen und dar&#252;ber, ob die Bombe wirklich tickt und wie wir ggf. die Kontrolle zur&#252;ckgewinnen k&#246;nnten, sofern wir sie verloren haben, diskutieren ich. Mit</p>
<p><img src="http://www.gruene-muenchen.de/fileadmin/stadtverband/eigene_Bilder/Portraits/montag.jpg" style="float:left;margin-right:10px;" alt="" width="75" height="75" /><strong>Jerzy Montag</strong><br />
rechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN<br />
<a title="Jerzy Montag" href="http://jerzy-montag.de/" target="_blank">http://jerzy-montag.de</a></p>
<p><img src="http://www.gruene-muenchen.de/fileadmin/stadtverband/eigene_Bilder/Portraits/spitz.png" style="float:left;margin-right:10px;" alt="" width="75" height="75" /><strong>Malte Spitz<br />
</strong>Mitglied im Bundesvorstand von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN<br />
<a title="Malte Spitz" href="http://www.malte-spitz.de/" target="_blank">http://www.malte-spitz.de</a><br/><br/></p>
<p><img src="http://www.gruene-muenchen.de/fileadmin/stadtverband/eigene_Bilder/Portraits/fischermann.jpg" style="float:left;margin-right:10px;" alt="" width="75" height="75" style="float:left;margin-right:10px;" /><strong>Thomas Fischermann</strong><br />
stellv. Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT<br />
und Co-Autor von „Zeitbombe Internet“<br />
<a title="Zeitbombe Internet" href="http://www.zeitbombeinternet.de/" target="_blank">http://www.zeitbombeinternet.de</a><strong><br />
</strong></p>
<p><img src="http://www.gruene-muenchen.de/fileadmin/stadtverband/eigene_Bilder/Portraits/mamitzsch.jpg" alt="" width="75" height="75" style="float:left;margin-right:10px;" /><strong>Sandra Mamitzsch</strong><br />
Digitale Gesellschaft e.V.<br />
<a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">http://digitalegesellschaft.de</a><br/><br/></p>
<p><img src="http://www.gruene-muenchen.de/fileadmin/stadtverband/eigene_Bilder/Portraits/pfeiffer_01.jpg" style="float:left;margin-right:10px;" alt="" width="75" height="75" />Moderation:<br />
<strong>Thomas Pfeiffer</strong><br />
Mitglied im Vorstand der Gr&#252;nen M&#252;nchen<br />
<a title="Zum Blog von Thomas Pfeiffer" href="http://gruene-muenchen.de" target="_blank">http://gruene-muenchen.de</a></p>
<p><strong>Infos und Leseprobe zum Buch:</strong><br />
Thomas Fischermann und G&#246;tz Hamann:<br />
<em>Zeitbombe Internet: Warum unsere vernetzte Welt immer st&#246;ranf&#228;lliger und gef&#228;hrlicher wird<br />
</em>Erschienen im August 2011 im G&#252;tersloher Verlagshaus. ISBN-13: 978-3579066820.<br />
<a href="http://www.zeitbombeinternet.de/das-buch/index.html">Leseprobe</a> | <a href="http://www.amazon.de/Zeitbombe-Internet-vernetzte-st%C3%B6ranf%C3%A4lliger-gef%C3%A4hrlicher/dp/357906682X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1317453850&#038;sr=8-1">Amazon</a>.</p>
<p>Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p><strong>Mittwoch, 16. November, 20 Uhr im<br />
Augsutiner B&#252;rgerheim, Bergmannstra&#223;e 33, M&#252;nchen</strong></p>
<p><strong>Die Veranstaltung wird live &#252;bertragen auf <a href="http://gruene-muenchen.de/live">gruene-muenchen.de/live</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Big Hermann is watching you! &#8211; Protestaktion der Gr&#252;nen gegen Spionagesoftware!</title>
		<link>http://webevangelisten.de/big-hermann-is-watching-you-protestaktion-der-gruenen-gegen-spionagesoftware/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerntrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die Gr&#252;nen M&#252;nchen habe ich gemeinsam mit der Gr&#252;nen Jugend M&#252;nchen heute eine Aktion mit dem Motto &#8220;Offenes Wohnzimmer &#8221; veranstaltet. Dabei bauten wir ein t&#228;uschend echt aussehendes Wohnzimmer im &#246;ffentlichen Raum auf. Mit Couch, Wohnzimmertisch, Stehlampe und B&#252;cherregalen machten wir auf die Gefahren des sogenannten Bayerntrojaners aufmerksam. So konnten Passantinnen und Passanten erfahren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die <a href="http://www.gruene-muenchen.de">Gr&#252;nen M&#252;nchen</a> habe ich gemeinsam mit der <a href="http://gjm.de">Gr&#252;nen Jugend M&#252;nchen</a> heute eine Aktion mit dem Motto &#8220;Offenes Wohnzimmer &#8221; veranstaltet. Dabei bauten wir ein t&#228;uschend echt aussehendes Wohnzimmer im &#246;ffentlichen Raum auf. Mit Couch, Wohnzimmertisch, Stehlampe und B&#252;cherregalen machten wir auf die Gefahren des sogenannten Bayerntrojaners aufmerksam. So konnten Passantinnen und Passanten erfahren, was es hei&#223;t, wenn der Staat die Unverletzlichkeit der Wohnung nicht mehr respektiert und den Menschen ins Wohnzimmer schaut.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3406" title="Offenes Wohnzimmer" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/10/offeneswohnzimmer2.jpg" alt="" width="540" height="319" /></p>
<p>Thomas Pfeiffer, Vorstandsmitglied der M&#252;nchner Gr&#252;nen, erkl&#228;rt dazu: „Mit dem Bayerntrojaner setzt die CSU ihr Motto &#8216;N&#228;her am Menschen&#8217; in perfider Weise um: Big Herrmann is watching you. Wir sind nicht gegen eine wirksame Stafverfolgung, sondern wir sind daf&#252;r, dass das Grundgesetz auch in Bayern gilt, eigentlich eine Selbstverst&#228;ndlichkeit Die B&#252;ndnisgr&#252;nen setzen sich schon lange f&#252;r eine wirksamere Kontrolle von Staat und Polizeit ein &#8211; etwa durch die Kennzeichnung von PolizistInnen oder ein Informationsfreiheitsgesetzt f&#252;r Bayern. Der Bayerntrojaner zeigt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“</p>
<p><a href="http://www.gjm.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=237&amp;Itemid=12">Sarah Wetzel, Vorstandsmitglied der Gr&#252;nen Jugend M&#252;nchen</a> erg&#228;nzt: &#8220;Das Bundesverfassungsgericht hat dem Einsatz solcher Software enge Grenzen gesetzt: Kein Nachladen von zus&#228;tzlicher Software, kein Zugriff auf die Festplatte, keine M&#246;glichkeit, Verd&#228;chtigen falsche Beweise unterzuschieben. All das aber kann die als Bayerntrojaner bekannte Software dennoch. Man muss sich fragen, wie ernst die CSU die Grundrechte in Bayern nimmt. Wir fordern deshalb, den Einsatz dieser illegalen Spionagesoftware sofort zu stoppen!.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150422768431963.409275.381177051962&amp;type=1">Mehr Fotos von der Aktion gibt es auf der Facebook-Page der Gr&#252;nen M&#252;nchen</a>, die man auch ohne Facebook-Account ansehen kann.</p>
<p><iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/d4T8h7-ZSHE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktion »Offenes Wohnzimmer« – M&#252;nchen, Freitag, elf Uhr</title>
		<link>http://webevangelisten.de/aktion-offenes-wohnzimmer/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wohnung ist unverletzlich“ schreibt das Grundgesetz, aber der bayr. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) tritt dieses Grundrecht mit F&#252;&#223;en&#8230;
Deshalb machen es die Gr&#252;nen M&#252;nchen (in deren ich bin) erfahrbar, was es hei&#223;t, wenn Privates nicht mehr privat ist und der Staat seinen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern buchst&#228;blich ins Wohnzimmer schaut. Am Freitag, den 21. Oktober von elf bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wohnung ist unverletzlich“ schreibt das Grundgesetz, aber der bayr. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) tritt dieses Grundrecht mit F&#252;&#223;en&#8230;</p>
<p>Deshalb machen es die <a href="http://www.gruene-muenchen.de/vorstand.html">Gr&#252;nen M&#252;nchen</a> (in deren ich bin) erfahrbar, was es hei&#223;t, wenn Privates nicht mehr privat ist und der Staat seinen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern buchst&#228;blich ins Wohnzimmer schaut. <strong>Am Freitag, den 21. Oktober von elf bis 13 Uhr bauen wir ein lebensgro&#223;es, echtes Wohnzimmer am Sendlinger Tor auf:</strong> Mit Couch, Wohnzimmertisch, Teppichboden und B&#252;cherregalen. Passantinnen und Passanten k&#246;nnen dort direkt erfahren, was es hei&#223;t, wenn der Staat die Unverletzlichkeit der Wohnung nicht mehr respektiert und den Menschen buchst&#228;blich ins Wohnzimmer schaut.</p>
<p><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/10/horst.jpg"><img class="size-full wp-image-3395 alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="Big Horst" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/10/horst.jpg" alt="" width="296" height="421" /></a>Damit wollen wir auf die Gefahren des sogenannten Bayerntrojaners aufmerksam machen. Die vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) eingesetzte Software kann Telefonate, die &#252;bers Internet gef&#252;hrt werden, abh&#246;ren und Chat-Protokolle erstellen – so weit, so legal. Aber die als „Bayerntrojaner” bekannte Spionagesoftware kann noch mehr:</p>
<ul>
<li>Kamera und Mikrofon einschalten, um Bilder aus dem Raum zu schie&#223;en und private und intime Gespr&#228;che abzuh&#246;ren.</li>
<li>Dokumente unbemerkt auf den Rechner nachladen. Damit k&#246;nnen Programmier/innen und Hacker/innen verd&#228;chtigen Personen falsche Beweise unterschieben.</li>
<li>Weitere Software nachladen. Damit ist niemand mehr sicher, dass mit der eingesetzten und vom LKA &#252;berpr&#252;ften Software in Zukunft kein Schindluder getrieben wird.</li>
</ul>
<p>Die Software &#246;ffnet einen Hintereingang in die Wohnzimmer der Menschen und l&#228;sst die T&#252;r sperrangelweit f&#252;r alle offen stehen.</p>
<p><strong>Wir fordern deshalb, den Einsatz dieser illegalen Spionagesoftware sofort zu stoppen!</strong></p>
<p>Mehr Informationen auf der Website der <a href="http://www.gruene-muenchen.de/termine-detailseite/calview/event/callastview/view-list%7Cpage_id-779/caldatum/2011/10/21/caltype/termin/offenes_wohnzimmer_aktion_gegen_den_bayerntrojaner.html">M&#252;nchner Gr&#252;nen</a> und bei der <a href="http://gjm.de">Gr&#252;nen Jugend M&#252;nchen</a>.</p>
<p><iframe width="532" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/EJLCcCUJ1Lo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>0zapftis – Bayern reicht von M&#252;nchen bis zum Mississippi</title>
		<link>http://webevangelisten.de/0zapftis-bayern-reicht-vom-mississippi-nach-miesbach/</link>
		<comments>http://webevangelisten.de/0zapftis-bayern-reicht-vom-mississippi-nach-miesbach/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf eine Anfrage der gr&#252;nen Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund vom April dieses Jahres antwortete das bayr. Staatsminiterium der Justiz:
Bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der erhobenen Daten waren keine privaten Firmen beteiligt. Die im Rahmen einer Quellen­TK&#220; erlangten Daten werden mittels Stan­dardprodukten f&#252;r die &#220;berwachung der Telekommunikati­on aufgezeichnet, gespeichert, dekodiert und f&#252;r den krimi­nalpolizeilichen Sachbearbeiter ohne Beteiligung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf eine Anfrage der <a href="http://www.susanna-tausendfreund.de/cms/front_content.php">gr&#252;nen Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund</a> vom April dieses Jahres antwortete das bayr. Staatsminiterium der Justiz:</p>
<blockquote><p>
Bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der erhobenen Daten waren keine privaten Firmen beteiligt. Die im Rahmen einer Quellen­TK&#220; erlangten Daten werden mittels Stan­dardprodukten f&#252;r die &#220;berwachung der Telekommunikati­on aufgezeichnet, gespeichert, dekodiert und f&#252;r den krimi­nalpolizeilichen Sachbearbeiter ohne Beteiligung von priva­ten Firmen bereitgestellt.
</p></blockquote>
<p>Wenn die vom CCC entdeckte Software aber</p>
<ol>
<li>tats&#228;chlich aus Bayern stammt, wie Netzpolitik.org den<a href="http://netzpolitik.org/2011/0zapftis-erste-erwischte-tater-sitzen-beim-lka-bayern/"> Landshuter Rechtsanwalt Patrick Schladt</a> zitiert, und</li>
<li>wenn es stimmt, dass die Software mit <a href="http://www.internet-law.de/2011/10/ozapft-is-uberwachungsrepublik-deutschland.html">einem Server in den USA</a> kommuniziert</li>
</ol>
<p>dr&#228;ngt sich die Frage auf, ob das bayerische LKA eine Dependance in Amerika hat oder ob die bayerische Staatsregierung bewusst das Parlament und die &#214;ffentlichkeit get&#228;uscht hat.</p>
<p>Hier die schriftliche Anfrage der Gr&#252;nen und die Antwort der Staatsregierung: <br />
<a href="http://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/16_0008747.pdf">http://www.bayern.landtag.de/[...]/16_0008747.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erstmals mehr als eine halbe Million aktive Twitteraccounts</title>
		<link>http://webevangelisten.de/erstmals-mehr-als-eine-halbe-million-aktive-twitteraccounts/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 09:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zensus]]></category>
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		<description><![CDATA[Im September haben 550.000 Accounts aktiv auf Deutsch getwittert.
„Aktiv auf Deutsch“ bedeutet, dass die gez&#228;hlten Accounts im Schnitt mindestens einmal w&#246;chentlich einen Tweet abgesetzt haben. Ein Tweet wurde dann als „deutsch“ erkannt, wenn er mindestens eines von 400 eindeutig deutschen Begriffen enthielt, wie z.B. „bitte“, „danke” oder „gestern“.
Im M&#228;rz 2011 waren es noch 480.000 Accounts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September haben 550.000 Accounts aktiv auf Deutsch getwittert.</p>
<p>„Aktiv auf Deutsch“ bedeutet, dass die gez&#228;hlten Accounts im Schnitt mindestens einmal w&#246;chentlich einen Tweet abgesetzt haben. Ein Tweet wurde dann als „deutsch“ erkannt, wenn er mindestens eines von 400 eindeutig deutschen Begriffen enthielt, wie z.B. „bitte“, „danke” oder „gestern“.</p>
<p>Im <a href="/480-000-twitternutzende-im-maerz-2011/">M&#228;rz 2011 waren es noch 480.000 Accounts</a>, das entspricht einem Zuwachs von 15% in einem halben Jahr.</p>
<p>Diese Untersuchung l&#228;sst nur schwer R&#252;ckschl&#252;sse auf tats&#228;chlichen Nutzerzahlen von Twitter zu: Zum einen werden stumme Accounts, also solche, die nicht selbst aktiv senden, nicht erfasst. Zum zweiten ist nicht ersichtlich, wieviele Accounts von ein und derselben Person genutzt werden.</p>
<p>Weil aber das Z&#228;hlverfahren seit <a href="/anzahl-deutscher-twitternutze/">M&#228;rz 2009 (damalas waren es 27.000 Accounts)</a> das gleiche ist, sind die Wachstumsraten valide. Das bedeutet, die Wachstumsraten geben tats&#228;chlich das Wachstum von Twitter (gemessen in aktiven Accounts) an. Etwaige systematische Messfehler, die in jedem Monat gleich w&#228;ren, fallen bei der Berechnung der Wachstumsrate weg.</p>
<p><a href="/schlagwort/zensus/">Mehr Statistiken und Hintergrundinfos zum Thema Twitter in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz (und Liechtenstein :-) erfahren Sie unter dem Schlagwort Zensus.</a></p>
<p><span style="font-size: 9px; color: #aaa;">Anzeige:</span><br />
<a href="http://www.twittwoch.de/netzpolitik-muenchen/"><img class="alignnone size-full wp-image-3376" style="border: 1px solid #aaa;" title="Twittwoch/netzpolitik" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/10/twittwochnetzpolitik.png" alt="" width="532" height="270" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlin w&#228;hlt #ahw11</title>
		<link>http://webevangelisten.de/tagcloud-ahw11-berlin/</link>
		<comments>http://webevangelisten.de/tagcloud-ahw11-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin w&#228;hlt, und die Menschen kommentieren das auf Twitter unter dem Hashtag #ahw11: Abgeordnetenhauswahl 2011.
Ich habe ein Werkzeug ins Netz gestellt, mit dem man sich die H&#228;ufigkeit der verwendeten Begriffe im Zusammenhang mit der Wahl anzeigen lassen kann. In Umfragen stehen die Piraten derzeit bei ca. 6,5%, im Netz aber  liegen sie bei den blo&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin w&#228;hlt, und die Menschen kommentieren das auf Twitter unter dem Hashtag <a href="http://twitter.com/search/%23ahw11">#ahw11</a>: Abgeordnetenhauswahl 2011.</p>
<p>Ich habe ein Werkzeug ins Netz gestellt, mit dem man sich die H&#228;ufigkeit der verwendeten Begriffe im Zusammenhang mit der Wahl anzeigen lassen kann. In Umfragen stehen die Piraten derzeit bei ca. 6,5%, im Netz aber  liegen sie bei den blo&#223;en Erw&#228;hnungen unangefochten an Platz eins.</p>
<p><a href="http://labor.webevangelisten.de/"><img class="alignnone size-full wp-image-3350" style="border: 1px solid #aaa;" title="Tagcloud zur Berlinwahl" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/09/berlinwahl1.png" alt="" width="551" height="384" /></a></p>
<p>Mit dem Tool kann man selbstst&#228;ndig den Zeitraum der Tweets eingrenzen, die man sich anzeigen lassen m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://labor.webevangelisten.de/">» http://labor.webevangelisten.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Petition Verbot der Vorratsdatenspeicherung &#8211; eine Kurzanalyse</title>
		<link>http://webevangelisten.de/online-petition-verbot-der-vorratsdatenspeicherung-eine-kurzanalyse/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 12:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch bis Anfang Oktober kann man online die Petition „Verbot der Vorratsdatenspeicherung“ mitzeichnen. Bis zum heutigen 7. September haben das knapp 20.000 Menschen getan. Aus welchem Bundesland diese Menschen kommen, zeigt die folgende Tabelle.
Es wundert nicht, dass in Stadtstaaten wie Berlin, Bremen und Hamburg gemessen an der Bev&#246;lkerung relativ viele Menschen mitgezeichnet haben. Bemerkenswert ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis Anfang Oktober kann man online die Petition „<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17143">Verbot der Vorratsdatenspeicherung</a>“ mitzeichnen. Bis zum heutigen 7. September haben das knapp 20.000 Menschen getan. Aus welchem Bundesland diese Menschen kommen, zeigt die folgende Tabelle.</p>
<p>Es wundert nicht, dass in Stadtstaaten wie Berlin, Bremen und Hamburg gemessen an der Bev&#246;lkerung relativ viele Menschen mitgezeichnet haben. Bemerkenswert ist aber, dass ausgerechnet Sachsen dasjenige Fl&#228;chenbundesland ist, in dem – relativ gesehen – die meisten Menschen die Petition mitgezeichnet haben. Hier liegt die Vermutung nahe, dass durch den <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Datenskandal-in-Dresden/!73359/">Dresdner Handyskandal</a> die Menschen in Sachsen f&#252;r dieses Thema besonders sensibilisiert sind.</p>
<p><em style="font-size:10px">Quellen: Anzahl der Petentinnen: Deutscher Bundestag, Bev&#246;lkerungsanzahl: Wikipedia.</em></p>
<style>td{border:1px solid #ccc;padding:4px  5px 4px 20px}</style>
<table border="0" cellspacing="0" frame="VOID" rules="NONE">
<colgroup>
<col width="86"></col>
<col width="86"></col>
<col width="86"></col>
<col width="153"></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr>
<td width="86" height="17" align="LEFT" valign="TOP"><strong>Bundesland</strong></td>
<td width="86" align="LEFT" valign="TOP"><strong>Petent/innen</strong></td>
<td width="86" align="LEFT" valign="TOP"><strong>Bev&#246;lkerung</strong></td>
<td width="153" align="LEFT" valign="TOP"><strong>Anteil an Bev&#246;lkerung in Promille</strong></td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Baden-W&#252;rttemberg</td>
<td align="RIGHT">2.184</td>
<td align="RIGHT">10.745.000</td>
<td align="RIGHT">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Bayern</td>
<td align="RIGHT">2.509</td>
<td align="RIGHT">12.510.000</td>
<td align="RIGHT">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Berlin</td>
<td align="RIGHT">1.694</td>
<td align="RIGHT">3.443.000</td>
<td align="RIGHT">0,49</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Brandenburg</td>
<td align="RIGHT">379</td>
<td align="RIGHT">2.512.000</td>
<td align="RIGHT">0,15</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Bremen</td>
<td align="RIGHT">185</td>
<td align="RIGHT">662.000</td>
<td align="RIGHT">0,28</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Hamburg</td>
<td align="RIGHT">640</td>
<td align="RIGHT">1.774.000</td>
<td align="RIGHT">0,36</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Hessen</td>
<td align="RIGHT">1.212</td>
<td align="RIGHT">6.062.000</td>
<td align="RIGHT">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td align="RIGHT">249</td>
<td align="RIGHT">1.651.000</td>
<td align="RIGHT">0,15</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Niedersachsen</td>
<td align="RIGHT">1.303</td>
<td align="RIGHT">7.929.000</td>
<td align="RIGHT">0,16</td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Nordrhein-Westfalen</td>
<td align="RIGHT">3.203</td>
<td align="RIGHT">17.873.000</td>
<td align="RIGHT">0,18</td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Rheinland-Pfalz</td>
<td align="RIGHT">676</td>
<td align="RIGHT">4.013.000</td>
<td align="RIGHT">0,17</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Saarland</td>
<td align="RIGHT">155</td>
<td align="RIGHT">1.023.000</td>
<td align="RIGHT">0,15</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Sachsen</td>
<td align="RIGHT">859</td>
<td align="RIGHT">4.169.000</td>
<td align="RIGHT">0,21</td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Sachsen-Anhalt</td>
<td align="RIGHT">263</td>
<td align="RIGHT">2.356.000</td>
<td align="RIGHT">0,11</td>
</tr>
<tr>
<td height="32" align="LEFT">Schleswig-Holstein</td>
<td align="RIGHT">487</td>
<td align="RIGHT">2.832.000</td>
<td align="RIGHT">0,17</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Th&#252;ringen</td>
<td align="RIGHT">364</td>
<td align="RIGHT">2.250.000</td>
<td align="RIGHT">0,16</td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">ohne Angabe</td>
<td align="RIGHT">2.919</td>
<td align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"></td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT">Ausland</td>
<td align="RIGHT">100</td>
<td align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"></td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"></td>
</tr>
<tr>
<td height="17" align="LEFT"></td>
<td align="RIGHT">19.381</td>
<td align="RIGHT">81.804.000</td>
<td align="RIGHT">0,24</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Wachstum</h2>
<p>Beim Wachstum sieht man keine klassische Power-Law-Verteilung. Vermutlich wurde an den Spitzentagen medial &#252;ber die Petition berichtet.<br />
<img src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/09/wachstumpetitionvorrat.gif" alt="" title="Wachstum der Unterst&#252;tzung f&#252;r die Petition" width="515" height="276" class="alignnone size-full wp-image-3338" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Demokratie? Nur ohne die Ersatzstimme!</title>
		<link>http://webevangelisten.de/mehr-demokratie-nur-ohne-die-ersatzstimme/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 13:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee klingt bestechend einfach: Neben der Stimme bei einer Bundestagswahl hat jeder W&#228;hler und jede W&#228;hlerin noch eine zus&#228;tzliche Ersatzstimme. Diese kommt dann zum Zuge, wenn die erste Wahl an der F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde scheitert. Wer z. B. die Piratenpartei w&#228;hlt, kann zus&#228;tzlich noch eine weitere Stimme an die Gr&#252;nen vergeben, f&#252;r den Fall, dass die Piraten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee klingt bestechend einfach: Neben der Stimme bei einer Bundestagswahl hat jeder W&#228;hler und jede W&#228;hlerin noch eine zus&#228;tzliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzstimme_(Wahlrecht)">Ersatzstimme</a>. Diese kommt dann zum Zuge, wenn die erste Wahl an der F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde scheitert. Wer z. B. die Piratenpartei w&#228;hlt, kann zus&#228;tzlich noch eine weitere Stimme an die Gr&#252;nen vergeben, f&#252;r den Fall, dass die Piraten den Einzug ins Parlament wegen der Sperrklausel nicht schaffen.<div id="attachment_3310" class="wp-caption alignleft" style="width: 382px"><a href="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_26828607_XS.jpg"><img class="size-full wp-image-3310" title="Dribbelk&#252;nstler" src="http://webevangelisten.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_26828607_XS.jpg" alt="" width="372" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Im Sport erlaubt, in der Demokratie nicht: Links ant&#228;uschen, aber rechts vorbeiziehen. (Foto: © akiebler - Fotolia.com)</p></div>  </p>
<p>Bisher geht diese eine W&#228;hlermeinung komplett verloren, der W&#228;hlerwille spiegelt sich also nicht genau im Parlament wider. Mit der Alternativ- oder Ersatzstimme w&#252;rde dieser W&#228;hler dennoch seine Pr&#228;ferenz im Parlament abbilden k&#246;nnen. Das w&#252;rde kleine Parteien st&#228;rken und vom taktischen W&#228;hlen abhalten. Der W&#228;herinnenwille w&#228;re so besser abgebildet, so die Bef&#252;rworter der sog. Alternativstimme, z.B. der Verein <a href="http://www.mehr-demokratie.de/6901.html">Mehr Demokratie e.V.</a></p>
<h2 style="clear:both">Ersatzstimmen k&#246;nnen den W&#228;hlerwillen verzerren</h2>
<p>G&#228;be es die Ersatzstimme, k&#246;nnten paradoxe Situationen eintreten. Nehmen wir folgendes Rechenbeispiel:</p>
<p>Auf die Volkspartei A entfallen 47% der abgegebenen g&#252;ltigen Stimmen und auf Partei B 45%. 4% stimmen f&#252;r Partei C (alternativ f&#252;r Partei A) und weitere 4 % f&#252;r Partei D bzw. B, wenn D nicht ins Parlament kommt. Hier noch einmal als Tabelle:</p>
<style>  td{border:1px solid #ccc} </style>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Anteil</td>
<td>Hauptstimme</td>
<td>Ersatzstimme</td>
</tr>
<tr>
<td>47 %</td>
<td>A</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>45 %</td>
<td>B</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>4 %</td>
<td>C</td>
<td>A</td>
</tr>
<tr>
<td>4 %</td>
<td>D</td>
<td>B</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weil in diesem Beispiel die beiden kleinen Parteien C und D an der F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde scheitern, sind im Parlament nur A und B vertreten: A erh&#228;lt die absolute Mehrheit der Sitze: 51% und kann alleine regieren, B ist mit 49% der Sitze nur zweitst&#228;rkste Kraft.</p>
<p>Nehmen wir nun an, Lieschen M&#252;ller kann sich mit der Politik von B nicht identifizieren und w&#228;hlt stattdessen lieber Partei C, falls es die nicht schaffen, am zweitliebsten Partei A, auf keinen Fall aber B!</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Anteil</td>
<td>Hauptstimme</td>
<td>Ersatzstimme</td>
</tr>
<tr>
<td>47 %</td>
<td>A</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>44 %</td>
<td>B</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>5 %</td>
<td>C</td>
<td>A</td>
</tr>
<tr>
<td>4 %</td>
<td>D</td>
<td>B</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Vergleich zur ersten Tabelle haben sich nur die Zeilen 2 und 3 ge&#228;ndert: B hat einen Prozentpunkt weniger, C einen Prozentpunkt mehr, springt aber nun &#252;ber die F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde und kommt ins Parlament. Obwohl Partei B nun prozentual weniger Stimmen als A auf sich vereinen kann, wird sie st&#228;rkste Kraft im Parlament mit 48 % der Sitze (44 aus der Hauptimme und 4 aus der Ersatzstimme zu D). Weil aber C den Sprung ins Parlament geschafft hat, werden deren Ersatzstimmen nicht frei, was in erster Linie Partei A schadet, sodass sie in der wichtigen Rangfolge hinter B zur&#252;ckfallen.</p>
<p>Das paradoxe an dieser Situation: Obwohl ein W&#228;hler statt B lieber C (A) w&#228;hlt, st&#228;rkt er damit die Partei B. Oder anders ausgedr&#252;ckt: Es kann Situationen geben, in denen man Partei C w&#228;hlen sollte, um Partei B zu st&#228;rken.<br />
<strong>Mehr W&#228;hlerstimmen f&#252;r dieselbe Partei w&#252;rden f&#252;r diese Partei weniger Macht bedeuten, anders gesagt: Obwohl die Partei mehr Stimmen erh&#228;lt, h&#228;tte sie weniger Macht!<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Negatives_Stimmgewicht_bei_Wahlen">Das darf nicht sein!</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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