• Anzahl der Twitteraccounts in Deutschland, Österreich und der Schweiz (und Liechtenstein:-)

    Im Oktober 2010 haben ca. 350.000 Accounts auf Deutsch getwittert, das ergab die Analyse von 11,1 Millionen Tweets in diesem Zeitraum. Gesammelt wurden alle Tweets mit bestimmten, eindeutig deutschen Schlüsselbegriffen, wie z.B. „bitte” „und” „danke”, „oder” „auch” „jetzt” (mehr zum Suchverfahren finden Sie hier). Twitter ist damit im deutschsprachigen Raum seit einem Jahr um 89% gewachsen.

    Interessant ist, dass bei der Analyse der Accounts am 2. November 11.500 von ihnen nicht mehr abrufbar waren: sie waren also entweder wegen verdächtigen Verhaltens suspended oder wurden zwischenzeitlich vom Inhaber auf protected gesetzt oder ganz gelöscht.

    Der Median unter den deutschsprachigen Twitterati liegt bei 89 Followern, das bedeutet, die Hälfte hat mehr als 89 Follower, die andere Hälfte weniger (das arithmetische Mittel liegt übrigens bei 415, Power-Law-Verteilung!)
    Der Median der Followings, also derjenigen, die man selber verfolgt, liegt bei 91. Die Hälfte der deutschsprachigen Accounts hat mehr als 1.139 Tweets geschrieben, und ist jünger als ein Jahr (wurde nach dem 11. November 2009 angelegt).
    59% haben eine URL in ihrer Online-Bio angegeben, 80% einen Ort.

    Mehr zum Twitterzensus finden Sie unter dem Schlagwort Zensus.

  • 21 Reaktionen

    Kommentare


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      3. November 2010

      Danke Thomas :) Immer sehr nützlich für einen sachlichen Reality-Check, derartige Zahlen für den deutschsprachigen Raum.

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    2. Warning: copy(/opt/lampp/htdocs/servers/webevangelisten.de/z-cache/gravatar/images/6dea44686dc8fc86e97ee2515bc77410.png): failed to open stream: Permission denied in /opt/lampp/htdocs/servers/webevangelisten.de/wp-content/themes/open-air/functions.php on line 649
      Martin

      3. November 2010

      Sehr interessante Analyse.
      Ich denke man sollte das Nutzungsverhalten mal ein wenig aufdröseln.
      Twitter selbst versucht ja derzeit zu erläutern, dass es eben nicht darum geht, dass man selbst twittert. Ob sie damit das scheinbar schlechte Verhältnis zwischen angemeldeten und “aktiven” Nutzern schönreden möchten? Z.B. der allseits bekannte Medienjournalist Stefan Niggemeier twittert sehr selten, scheint aber seine eigene Timeline sehr genau zu beobachten (er bezieht sich immer mal wieder auf tweets in seinen Artikeln). Kein aktiver Nutzer im eigentlichen Sinne, aber eben auch kein nicht-aktiver Nutzer.

      (Antworten)


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      3. November 2010

      Der genannte Journalist verhält sich nur wie der Grossteil seiner Kollegen bzw. der Nutzer überhaupt: Twitter als Informations- und Recherchemedium.

      Abgesehen davon besteht kein Grund, warum die Menschen sich bei Twitter anders verhalten sollten, als bei bisherigen Medien. Wie viele Leute lesen die Tageszeitung, wie viele schreiben Leserbriefe?

      Pareto lässt eben immer wieder grüssen.

      (Antworten)


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      Medienkritischer Twitteruser
      ()

      3. November 2010

      Dieses “Sich-Hochziehen” an dem Kriterium, ob nun wirklich alle selbst aktiv twittern findet ich ziemlich, sorry, bescheuert! Twitter ist ein Medium, wo ein Anteil liest und schreibt, und wiederum ein Teil nur liest. Ist doch völlig okay.

      Oder fragt man etwa, wieviel Prozent Zeitungsleser auch eine eigene Zeitung herausgeben ?

      (Antworten)


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      Martin

      3. November 2010

      Naja bei einer Tageszeitung verhält sich nun komplett anders.
      Ich denke ein gutes Kriterium eines aktiven Twitteraccounts ist die Zahl der eigenen Follower und die Anzahl der Followings. Liegen die z.B. bei 0 darf man von einem inaktiven Account ausgehen. Barracuda Labs hat in seinen Studien einen aktiven Nutzer folgendermaßen definiert: mehr als 10 Follower, mehr als 10 Followings, mehr als 10 Tweets insgesamt. (bin ich mir jetzt aber nicht so sicher, müßte mal nachschauen). Das Verhalten der vermeintlich nicht-aktiven Nutzerschaft wäre wirklich mal sehr interessant.

      (Antworten)


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      frank

      4. November 2010

      Ich denke gerade ganz angestrengt drüber nach, wer, wie und wann von diesen Erhebungen profitieren könnte. Hhm?

      (Antworten)


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      5. November 2010

      Danke für die Info…
      Was mich interessieren würde, sind zwei Fragen:

      Kennt Ihr seitens der web evangelisten oder jemand anders Quellen über die Nutzung von Microblogs wie yammer in Unternehmen oder Organisationen?

      Welche Tweets schaffen es auf die ersten Plätze von Google & Co.?

      Beste Grüße – Frank

      (Antworten)

      Thomas Pfeiffer antwortete am November 5th, 2010 :

      Hi

      zu Deiner ersten Frage kann ich leider nichts sagen, dazu liegen mir keine Infos vor.
      Zur zweiten Fragen: Manche Tweets werden von @toptweets_de retweetet. Das ist ein Twittereigener Account. Mehr dazu in meinem Artikel „Relevanzrelevanz”.

      (Antworten)

      Frank antwortete am November 6th, 2010 :

      Danke für die Antwort – Leider gibt es kaum Quellen zu dem Mirco Blogging in Unternehmen und Organisationen ;-)

      Nun Deinen Artikel “Relevanzrelevanz” habe ich gelesen. Passt aber nicht so ganz zu meiner Frage. Aber vielleicht lah es auch an meiner Fragestellung:
      Was mir unklar ist, ist wie gehen Google & Co. mit Tweets um? Ich habe auf einige Themen Allerts gesetzt. Manchmal werden dann von Google auch Tweets weiter geleitet. Aber nur manchmal obwohl schon “relevante” Beiträge in Twitter existieren.
      Gleiches gilt auch wenn man die Suchmaschine ganz normal bedient – es wäre schön interessant, wenn man sich für ein Thema interessiert auch die Ergebnisse aus den Social Networks angezeigt zu bekommen. Irgend etwas greift hier aber noch nicht in einander.

      Beste Grüße – Frank

      (Antworten)

      SENF
      () antwortete am November 6th, 2010 :

      Hier ist ein Greasemonkey Script, welches stets verlässlich einen ganzen Batzen twitter-Ergebnisse über die “normalen” Google-Ergebnisse setzt: http://mt-hacks.com/20090302-realtime-twitter-search-results-on-google.html

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